Video-Übertragung ins Neheimer Kaiserhaus

#EngagiertFürNRW: Innenminister Reul dankt Helfern im Katastrophenschutz 

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Hunderte Helfer aus den sieben Hilfsorganisationen hörten im Neheimer Kaiserhaus per Video-Übertragung den Dank des Innenministers für ihre Arbeit im Katastrophenschutz. Foto: frank albrecht

Neheim - Sie helfen bei Bränden, Unfällen und Überschwemmungen – oder sind bestens vorbereitet wenn größere Katastrophen drohen: Hunderte von diesen Helfern aus Arnsberg und Sundern sowie dem gesamten Regierungsbezirk Arnsberg kamen jetzt im Neheimer Kaiserhaus zusammen, um dort den Dank des NRW-Innenministers Herbert Reul per Videobotschaft zu empfangen.

Über die fünf Bezirksregierungen waren die Ehrenamtlichen im Katastrophenschutz angesprochen und eingeladen worden, so dass insgesamt Hunderte im ganzen Land erreicht wurden – stellvertretend für alle Helfer. 

Im Beisein des Arnsberger Regierungspräsidenten Hans-Josef Vogel sowie des Bürgermeisters der Stadt Arnsberg, Ralf Paul Bittner, waren die Helfer zur moderierten Veranstaltung zusammen gekommen. So wie zum Beispiel in Gütersloh, Köln oder Mühlheim hörten über Tausend Helfer von Arbeiter Samariter Bund, Deutscher Lebensrettungsgesellschaft, Deutschem Roten Kreuz, dem Feuerwehrverband NRW, Johanniter Unfallhilfe, Malteser Hilfsdienst und Technischem Hilfswerk zu. 

„Dieses Wochenende gehört dem Ehrenamt im Katastrophenschutz“, hob der Innenminister des Landes NRW, Herbert Reul, hervor. Aus der Stadthalle in Mühlheim an der Ruhr war der Politiker live zugeschaltet und auf der Leinwand im Neheimer Kaiserhaus zu sehen. Die wichtige Botschaft des Wochenendes sei: „Durch Sie erhält der Katastrophenschutz ein menschliches Gesicht“, betonte Reul. Er wolle im Namen der gesamten Landesregierung Dank für das vielfältige Engagement sagen. Die Regierung könne nur ein kleines Dankeschön übermitteln, dies richte sich aber an jeden einzelnen Menschen und Helfer, der für die gute Sache unterwegs sei. 

Neue Wort-Bild-Marke vorgestellt

Mit einer Ausstellung, die im Kaiserhaus und an allen anderen Treffpunkten im Land den Einsatz der Ehrenamtlichen im Katastrophenschutz würdigte, wurde auch eine neue „Wort-Bild-Marke“ eingeführt – „#EngagiertFürNRW“. Dazu erhielten alle Teilnehmer auch Informationsmaterial. „Wir wollen das Image des Katastrophenschutzes stärken“, erklärte der Innenminister über die Leinwand. In einer Befragung, zu der er alle Helferinnen und Helfer ausdrücklich einlud, sollen künftig Ideen und Hinweise der Aktiven zur Stärkung des ehrenamtlichen Katastrophenschutzes gesammelt werden. Katastrophen könnten jeden Tag passieren und seien nicht vorhersehbar. „Sie können stolz sein auf das, was sie tun“, so Reul.

An den Dank des Ministers schloss auch der Arnsberger Regierungspräsident Hans-Josef Vogel an. Ehrenamtliches Engagement überhaupt sei das Besondere, von dem alle profitieren könnten. „Ehrenamt fällt nicht vom Himmel“, so Vogel, der alles tun wolle, damit auch die Ausrüstung für den Katastrophenschutz stimme. Dieser setze ohnehin ein mittel- oder sogar langfristiges Engagement der Helfer voraus. Ehrenamt, so Vogel weiter, brauche aber auch hauptamtliche Unterstützung. Die gemeinsame Botschaft für den Katastrophenschutz müsse lauten: „Helfen lohnt sich für alle“, so der Regierungspräsident und „Ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar“. Hans-Josef Vogel betonte, dass es durch den Einsatz der Freiwilligen auch die Gewissheit gebe, Hilfe zu erhalten, wenn sie gebraucht werden. „Wir müssen aber Nein zu Aggressionen sagen“, den Helfern müsse der nötige Respekt entgegen gebracht werden. 

In den fast drei Stunden des Treffens gab es aber nicht nur Dankesreden und die Möglichkeit zum Austausch. Kabarettist Fritz Eckenga aus Dortmund war nach Neheim eingeladen, um vor dem gemeinsamen Essen für kulturellen Input zu sorgen. Eckenga stellte dabei Ausschnitte aus seinem neuen Programm „Nehmen Sie das bitte persönlich“ vor.

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