Ereignis aus Licht und Klang für die afghanischen Kinder

Musik und Lichtshow machten das Benefizkonzert in der Propsteikirche zu einem Erlebnis. Foto: Gaby Decker

Benefizkonzert in der Propsteikirche sprach Ohren und Herz an

Arnsberg. (gd)

Matthias Regniet und Herbert Bartetzko mit "Zero Vision" hatten in die Propsteikirche zu einem Benefizkonzert "Die Kinder Afghanistans" geladen, das Augen und Ohren ansprach, aber auch das Herz für die Kinder Afghanistans öffnete.Matthias Regniet ist vielen Musikliebhabern aus dieser Region noch gut bekannt. Inzwischen als Musiklehrer an einer 1999 gegründeten Realschule in Jüchen bei Mönchengladbach tätig, brachte er den Chor der Schule mit, bestehend aus Lehrern und ihren Schülern. "Die ersten Proben im Jahr 2007 waren nicht so ganz einfach. Schüler wollen nach einer halben Stunde singen erstmal Pause und die Lehrer möglichst bald einen hörbaren Erfolg haben", so der Direktor der Schule, Georg Broens. Dass man sich bald geeinigt hatte, zeigte Matthias Regniet mit dem Chor an diesem Abend in der Propsteikirche.

Es sei hier nur ein Lied von Babrak Wassa, dem Komponisten der afghanischen Nationalhymne, erwähnt. "O Bottawala" mit klaren Stimmen in der Sprache Afghanistans vorgetragen, war gleichsam ein Genuss, aber auch eine Mahnung, die Kinder Afghanistans nicht zu vergessen. Die Schule unterstützt das Projekt "Afghanische Kinderhilfe". Diese Aufführung macht es einmal mehr möglich, dieses Projekt finanziell zu unterstützen.

Ungewöhnliche Klangdarbietungen boten die aus Afghanistan stammenden Musiker Kadiri und Karim. Sie ließen mit den Instrumenten Rubab und Tabla eine für Westeuropäer fremde Welt anklingen. Auch Timur Tuglu am Schlagzeug mit seinem Lehrer Martin Hammelstein am Klavier, wusste das Publikum zu überzeugen.

Dass das Ganze noch einen farbigen Anstrich bekam, ist dem Team "Zero Vision" zu verdanken. Eine tolle Licht- und Laserinszenierung bot sich den Zuschauern. Die Kirche wurde in warme Töne getaucht. Die Bilder der dazu gehörenden Videoshow wurden so programmiert, dass sie sich dem Rhythmus der Musik anpassten.

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