Freilichtbühne Herdringen bilanziert vergangenes Jahr

„Ergebnis ist phänomenal“

Die Jubilare der Freilichtbühne Herdringen erhielten Ehrennadeln und Urkunden.

Eine Bilanz über die Ausgaben und Einnahmen der Freilichtbühne Herdringen sowie Neuwahlen und Ehrungen standen jetzt im Mittelpunkt der Generalversammlung des Vereins.

Der zweite Vorsitzende und der Geschäftsführer sowie der zweite Liegenschaftswart wurden neu gewählt.

Der bisherige zweite Vorsitzende Stefan Hecking übergab sein Amt an Thomas Lepping. Geschäftsführer war bisher Susanne Vollmer, jetzt übernimmt Rainer Henning diesen Posten. Zweiter Liegenschaftswart für Olaf Grodhues ist jetzt Ulf Preuß.

Wie der Verein der Freilichtbühne Herdringen in seinem Bericht mitteilt, sei es bemerkenswert, dass bereits vor den Premieren circa 60.000 Euro Kosten anfallen. Dieses Geld werde benötigt, um alle Vorbereitungen zu treffen, damit die Spielsaison gut anlaufen kann. Hierzu gehören Ausgaben für Stoffe, Kostüme, Regie, Bühnenbau und Werbung. Einige markante Ereignisse haben dem Verein heftig zugesetzt: So musste die Zufahrtsstraße saniert werden. Diese Sanierung hat der Freilichtbühne circa 10.000 Euro gekostet. Die Stromversorgung musste erneuert werden, da die vorhandenen Kabelquerschnitte nicht mehr ausreichten. Die im vorletzten Jahr begonnene zeitgemäße und verbesserte Ausrüstung der Technik (Ton und Licht) konnte auch im letzten Jahr unter anderem mit Unterstützung des LWL und hoher Eigenleistung abgeschlossen werden.

„Erfolg rechtfertigt die Ausgaben“

In einigen Bereichen haben sich Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben. So wurde für die Spieler circa 7.000 Euro mehr ausgegeben. Auch für Choreographie, Gesang und Regie musste etwas mehr Geld ausgegeben werden. „Der Erfolg in den beiden Stücken rechtfertigt aber diese Ausgaben, denn ohne professionelle Unterstützung hätten wir diese Leistung nicht erbringen können“, heißt es aus dem Verein. Insbesondere durch eine neue Toiletten- und Duschanlage im Keller einschließlich neuer Kellerfenster sowie der Reparatur der Heizungs- und der Regenwasseranlage gab es mit 9.000 Euro noch einen höheren Aufwand bei den Liegenschaften.

Die Eintrittsgelder lagen im Sommertheater circa 17.000 Euro über dem Vorjahr. „Das Ergebnis ist phänomenal und zeigt, was für tolle Inszenierungen in 2013 über die Bühne gegangen sind. Das sehr gute Ergebnis des Vorjahres im Wintertheater konnte in 2013 beibehalten werden. Einen Rekordüberschuss von rund 19.000 Euro konnte mit dem Verkaufskiosk erzielt werden“, heißt es weiter.

Werden nun alle Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt, so konnte der Verein einen leichten Überschuss von ca. 6.300 Euro erwirtschaften. Das entspreche grade mal einer „schwarzen Null“. Die Freilichtbühne ist mit dem Ergebnis aus 2013 zufrieden und geht nun vollen Mutes und guter Erwartungen in die neue Saison. Im kommenden Jahr werden die beiden Stücke „Emil und die Detektive“ und „Das Wirtshaus im Spessart“ das Publikum begeistern.

Im Rahmen der Generalversammlung wurden auch langjährige Mitglieder des Vereins geehrt. Die silberne Ehrennadel und die entsprechende Urkunde des BDAT (Bund Deutscher Amateurtheater) für 25 Jahre aktive Arbeit im Verein bekommen: Winfried und Irmgard Gröniger, Sonja Yikilmazpehlivan, Julia Schrage, Andrea Mönig, Daniela Kaufhold und Ute Henze. Die goldene Ehrennadel und die entsprechende Urkunde des BDAT für 40 Jahre aktive Arbeit im Verein bekommen: Dieter Hüppner und Ehefrau Margot.

Die silberne Ehrennadel und die entsprechende Urkunde der Freilichtbühne Herdringen für 25 Jahre Mitglied im Verein bekommt: Josef Schulte.

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