Gründergarage "to go"

Erster mobiler Coworking Space aus dem Projekt streamUp steht im Arnsberger Kaiserhaus

Der Prototyp eines mobilen Coworking Space ist aktuell zu besichtigen im Kaiserhaus Arnsberg.
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Der Prototyp eines mobilen Coworking Space ist aktuell zu besichtigen im Kaiserhaus Arnsberg.

Arnsberg/Neheim – Man braucht nicht viel Raum zur Gründung eines Unternehmens, das haben schon die Apple-Gründer Steve Jobs und Steve Wozniak bewiesen. Ihren ersten Computer sollen die beiden in einer Garage zusammengelötet haben – zwei kreative Köpfe zusammen auf ein paar Quadratmetern. Einen ähnlichen Gedanken verfolgt das Projekt „streamUp“.

Mit mobilen Coworking Spaces soll es Gründer in der Region zusammenbringen, auch auf kleinstem Raum. 

Der hierfür entwickelte Prototyp steht jetzt im Arnsberger Kaiserhaus. „streamUP“ ist ein Kooperationsprojekt der Technischen Universität Dortmund, der Stadtwerke Menden, der Wirtschaftsförderung Arnsberg und der Fachhochschule Südwestfalen. Ziel ist die Entwicklung und Förderung zukunftsweisender Geschäftsmodelle aus dem Bereich der Mobilität für Dortmund und Südwestfalen. „Im Projekt suchen wir nach Gründerteams mit innovativen Geschäftsideen und bringen sie zusammen“, erklärt Daniel Meyer. 

Dazu dient der vom Projektteam der Fachhochschule Südwestfalen in Kooperation mit der accodo Projekt GmbH entwickelte mobile Coworking Space: ein 210 Zentimeter hohes Möbel, das sich in einem Kastenwagen an jeden Ort bringen lässt. Der Prototyp ist jetzt in Arnsberg zu besichtigen: in wertigem Design mit Aluminium-Optik, mit integriertem Monitor. Drei solche Möbel ergeben einen modular aufgebauten Coworking Space für ein Gründerteam auf rund 40 Quadratmetern – eine Gründergarage to go. Benötigt wird lediglich ein Raum mit ebenem Fußboden und möglichst einem guten Internetanschluss. 

Der mobile Coworking Space soll vor allem Regionen erschließen, die ihren innovativen Köpfen so ein Angebot bisher noch nicht bieten können und gleichzeitig auf das Projekt streamUP aufmerksam machen. streamUP wird gefördert durch die Landesregierung und vom Europäischen Regionalfonds EFRE. Die Teilnahme für Gründerteams ist kostenlos.

Mehr Informationen unterwww.streamup.org

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