Elf Fälle gemeldet

„Falsche Polizisten“ schlagen zu: 87-Jähriger übergibt vierstelligen Betrag

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Symbolfoto.

Arnsberg/Sundern - Insgesamt elf Mal meldeten sich Bürger bei der Polizei in Arnsberg und Sundern. Der Grund waren Anrufe von „falschen Polizisten“.

Erfolg hatten die Täter bei einem 87-jährigen Arnsberger. Hier wurde den Tätern eine vierstellige Summe Bargeld übergeben. In den anderen Fällen reagierten die Betroffenen genau richtig. 

Sie beendeten das Gespräch und riefen die echte Polizei. „Immer wieder gelingt es Betrügern mit dieser Masche Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Wir appellieren: Sprechen Sie mit Ihren Verwandten. Sprechen Sie mit Ihren Eltern, Onkel, Tante, Oma und Opa. Machen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld darauf aufmerksam“, appelliert die Polizei via Pressemitteilung.

Tipps zum Schutz vor Trickbetrügern 

Mit diesen Tipps der Polizei kann man sich und die Verwandten vor Trickbetrügern schützen:

  • Die auf dem Display erscheinende Nummer 110 ist falsch. Mit geringem Aufwand lassen die Täter die 110 oder andere Behördennummern im Telefon erscheinen.
  • Nicht am Telefon unter Druck setzen lassen, sondern einfach auflegen. 
  • Beim geringsten Zweifel den echten Polizeiruf 110 anrufen.
  • Sich nicht scheuen, bei guten Freunden, Nachbarn oder Angehörigen nachzufragen.
  • Die Polizei wird niemals um Geldbeträge oder andere Wertgegenstände bitten.
  • Am Telefon keine Details zu finanziellen Verhältnissen preisgeben.
  • Niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen übergeben.

Weitere Informationen zum Betrug mit „falschen Polizisten“ gibt es im Internet.

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