„Ein großer Sprung für Arnsberg“

Feierliche Grundsteinlegung am Museums- und Kulturforum Südwestfalen

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Neben einem Grundrissplan und einer Tageszeitung wurden auch aktuelle Münzen in einer Rolle eingemauert. Im Bild v.l.: Landrat Dr. Karl Schneider, Bürgermeister Hans-Josef Vogel, Architekt Martin Bez, LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Regierungspräsidentin Diana Ewert und Museumsleiter Dr. Jürgen Schulte-Hobein.

Arnsberg/Hochsauerland. „Eine Grundsteinlegung ist ein schöner Tag für einen Architekten, dann werden die Gebäude erstmals spürbar nach der vielen Arbeit im Kopf und am Computer“, hob Architekt Martin Bez gestern bei der feierlichen Grundsteinlegung am Museums- und Kulturforum Südwestfalen / Sauerland-Museum in Arnsberg hervor. Rund 13.000 Stunden Arbeit hätten Architekten des Büros „Bez+Kock Architekten“ bis heute in das Projekt gesteckt.

Landrat Dr. Karl Schneider freute sich nicht nur darüber, dass die Arbeiten weiterhin innerhalb des Kostenrahmens (Gesamtbudget 13 Millionen), sondern auch im vorgesehenen Zeitplan (Eröffnung der neuen Dauerausstellung 2018, Fertigstellung Neubau 2019) liegen. Gleichzeitig erinnerte der Landrat noch einmal an die Ziele, die der Hochsauerlandkreis mit der Aufwertung des Sauerland-Museums verfolgt, wie etwa Stärkung des weichen Standortfaktors „Kultur“ mit einem musealen und kulturellen Zentrum mit überregionaler Strahlkraft und die Schaffung eines weiteren touristischen Magneten. Mit seiner Rede verband er auch den Dank an alle Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. „Wir werden das Projekt auch weiterhin positiv begleiten“, versicherte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger und steigerte schon jetzt die Vorfreude auf bedeutende Ausstellungen in den neuen Räumen: „Besondere Kunstwerke brauchen besondere klimatische Voraussetzungen, die jetzt hier geschaffen werden.“ Von einem „Leuchtturmprojekt“ und einem „großen Sprung für Arnsberg im kulturellen- und touristischen Bereich“ sprach Regierungspräsidentin Diana Ewert. 

Arnsbergs Bürgermeister Hans-Josef Vogel hob die Symbiose von Geschichte und Vergangenem mit dem modernen Bau der heutigen Zeit hervor. Bevor die Erinnerungsrolle mit Grundrissplänen, Tageszeitung und Münzen eingemauert wurde, berichtete Architekt Martin Bez, dass der Rohbau bis Herbst abgeschlossen sein werde und derzeit die Ausschreibungen für Hülle und Fenster laufen würden. Auch er zeigte sich gespannt auf das fertige Gebäude: Schließlich sei nach der Fertigstellung das Obergeschoss des modernen Neubaus auf gleicher Höhe mit dem Untergeschoss des historischen Altbaus.

Den Bericht zum offiziellen Spatenstich im November 2016 gibt es HIER

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