Fest mit über 300 Frauen: Bezirksverband feierte

In der Hüstener Schützenahlle wurde das Jahresfest des Bezirksverbandes der evangelischen Frauenehilfe im Kirchenkreis Arnsberg gefeiert. Foto: SK

Die Feier stand unter dem Mott "Glaube, Sitte, Heimat"

Hüsten. (SK)

Weit mehr als 300 Frauen feierten in der Hüstener Schützenhalle das traditionelle Jahresfest des Bezirksverbandes der evangelischen Frauenhilfe im Kirchenkreis Arnsberg. Die Mitglieder der Frauenhilfen aus den 13 Gemeinden des großflächigen Kirchenkreises Arnsberg, waren von allen Richtungen in Hüsten zusammengekommen. Im Mittelpunkt stand Paul Gerhardt, der vor genau 400 Jahren geborene protestantische Liederdichter.Lange Jahre hatten Eva-Maria Grolla (Meschede) als Bezirksverbandsvorsitzende zusammen mit Pfarrer Alfred Hammer (Marsberg), dem kreiskirchlichen Beauftragten für Frauenhilfsarbeit, den Bezirksverband geführt und die Jahresfeste vorbereitet. Diesmal war der Stab in jüngere Hände weitergewandert: Beatrix Eulenstein (Brilon), die neue Bezirksverbandsvorsitzende, begrüßte die Versammlung, und Pfarrer Johannes Böhnke (Arnsberg), Hammers Nachfolger im Amt des Frauenhilfsbeauftragten, hielt die Andacht zu Beginn des Nachmittags. Das Motto, das in altdeutscher Schrift über vielen sauerländischen Schützenhallen steht (und in manchen protestantischen Ohren etwas fremd klingt): "Glaube, Sitte, Heimat", war in der Hüstener Halle durch ein protestantisches Transparent ergänzt, auf dem waren die Noten zu Paul Gerhardts "Befiehl du deine Wege" aufgemalt. Das war auch das Lied, das die Grußworte verband, in denen für den Kirchenkreis Arnsberg Superintendent Lothar Kuschnik gute Wünsche an die Versammelten richtete, wie es nach ihm als "Hausherrin" die Hüstener Pfarrerin Ulrike Rüter tat, der sich als Vertreterin der kfd Helga Damme und die Pfarrerin im Frauenreferat des Kirchenkreises Gaby Hirsch anschlossen.

Einen Festvortrag zum Leben und Werk Paul Gerhardts hielt Pfarrer Jörg Eulenstein aus Brilon. Bilder veranschaulichten den Lebensweg des Liederdichters.

Im Anschluss an den Vortrag richtete Beatrix Eulenstein sich für fast 20-jährige treue Arbeit an den ausscheidenden Frauenhilfsbeauftragten Pfarrer Alfred Hammer. Als Geschenk bekam er ein Engelbild als Andenken, und er ließ es sich nach der Segenshandlung an ihm und seinem Nachfolger nicht nehmen, dem Nachfolger Pfarrer Böhnke Geschenke zu machen: Schokolade als notwendige "Nervennahrung", eine "Kaffeetasse, ohne die in der Frauenhilfe nichts läuft", eine Karte des Kirchenkreises, damit man sieht, an welchen 40 Orten sich Frauenhilfen befinden, Papier und Stifte und eine Klammer, "um die Frauen zusammenzuhalten".

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