Stadtwerke und Thyssengas informieren bei Vor-Ort-Termin

Freigabe der Sauerlandstraße in Arnsberg verzögert sich - aus diesem Grund

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Umfangreiche Bohrungen durch die Firma Thyssengas erfolgen in den kommenden zwei Wochen noch an der Sauerlandstraße, bevor die Straße dann wieder für den Verkehr freigegeben werden soll.

Arnsberg/Niedereimer – Bereits seit Mai dieses Jahres ist die Sauerlandstraße zwischen Niedereimer und Arnsberg nur als Einbahnstraße befahrbar. Eigentlich sollten die Bauarbeiten inzwischen bereits abgeschlossen sein. Warum es Verzögerungen gibt, erklärten die Vertreter von Stadtwerken und Thyssengas diese Woche bei einem Vor-Ort-Termin.

Die Arbeiten seien insgesamt planmäßig verlaufen, die Straße sei auch bereits grundsätzlich fertig. Es seien nur noch Restarbeiten und die entsprechende Beschilderung erforderlich, berichtet Thorsten Kleff von den Stadtwerken. 

Dass allerdings erst kürzlich noch schweres Gerät an der Baustelle anrückte, hat mit den Gashochdruckleitungen zu tun, die Thyssengas im Rahmen der Straßensanierung neu verlegt. Dazu müssen auch die Bahngleise vollständig unterquert werden. Dies gestaltet sich vor Ort schwieriger als erwartet. Trotz aufwendiger Bodenuntersuchungen erfordern insbesondere Baugrundprobleme beim eingesetzten Spülbohrverfahren unerwarteten Mehraufwand. „Die Bodengutachten zeigen nur punktuelle Aufnahmen“, erläutert Olaf Laß von Thyssengas. Der Boden sei stellenweise instabiler als erwartet, weshalb Führungsrohre sowie eine Stabilisierungsflüssigkeit mit in das etwa 250 bis 300 Millimeter breite Loch in rund 10 Metern Tiefe eingebracht würden, um im Anschluss verlässlich die Gasleitung unter den Bahngleisen verlegen zu können. Später werde auch der Wannebach im Spühlbohrverfahren unterquert. Die neue Gasleitung ersetzt in diesem Abschnitt einen Teil der „Ruhrtalleitung“ aus den 30er-Jahren. 

Bereits seit Mai wird die Straße als Einbahnstraße geführt.

Im parallel zur Sauerlandstraße verlaufenden Abschnitt des RuhrtalRadwegs sei die Gasleitung hingegen bereits teilweise verlegt. Hier erfolgen noch Arbeiten der Westnetz, da der Radweg – als Teil des RadeXpressweges – auch beleuchtet sein wird. „Wir rechnen damit, dass wir den Radweg zur neuen Saison mit der letzten Asphaltdecke versehen und dann auch eröffnen können“, so Thorsten Kleff. Die Sauerlandstraße solle –nach Abschluss der Spülbohrung in voraussichtlich zwei bis drei Wochen – noch vor Weihnachten wieder beidseitig für den Verkehr freigeben werden.

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