"Es geht aufwärts"

Jochen Nadolski-Voigt, Dorothee Schackmann, Annika Ballach und Walter Scholz (v.l.) sind stolz auf das neue Arbeitslosenzentrum in Moosfelde. Foto: Melanie Grau

Menschen auf Arbeitssuche beratend zur Zeite zu stehen haben sich die Mitarbeiter des neuen Arbeitslosenzentrums in Moosfelde zur Aufgabe gemacht. Die Arbeit und Lernen gGmbH der Diakonie Ruhr- Hellweg hat am Moosfelder Ring 2 - 4 ein Aktivzentrum für Arbeitslose eröffnet.

"Dieses Zentrum ist das einzige dieser Art im gesamten HSK", sagt Walter Scholz von der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland. "Wir freuen uns, dass es in Moosfelde eröffnet wurde." In Moosfelde gibt es eine hohe Arbeitslosenrate. "Das Angebot ist genau auf den Stadtteil zugeschnitten", meint Dorothee Schackmann, die den Arbeitssuchenden vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

Das Arbeitslosenzentrum liegt direkt gegenüber dem neu eröffneten Secondhand-Kaufhaus "Kaufnett". "Wenn solch eine Anlaufstelle in einem Vorort liegt, ist die Hemmschwelle bei den Leuten geringer hier das Angebot zu nutzen", so Schackmann. Das Arbeitslosenzentrum soll für Menschen ohne Arbeit offen stehen. "Sie können einfach vorbei kommen, sich austauschen, reden oder unsere Computer nutzen, um Bewerbungen zu schreiben", sagt Dorothee Schackmann. "Das Angebot richtet sich ganz nach den Bedürfnissen der Leute."

Das Einkaufszentrum am Moosfelder Ring war bis vor kurzem nicht gut besucht. "Das war hier ein toter Punkt", meint Jochen Nadolski-Voigt, Geschäftsführer der Arbeit und Lernen gGmbH der Diakonie Ruhr-Hellweg. "Jetzt bewegt sich etwas in Moosfelde, es geht aufwärts."

Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW und dem europäischen Sozialfonds. "Rund 50 Prozent sind Eigenanteil", so Nadolski-Voigt. Das Arbeitslosenzentrum ist zunächst für zwei Jahre bewilligt worden. "Ob es danach weiter geht, kann man noch nicht genau sagen", meint Jochen Nadolski-Voigt. "Ich rechne aber schon damit."

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