Nach Sturmtief "Burglind"

Gemäßigte Hochwasserlage an der Ruhr im Stadtgebiet Arnsberg

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Der Ruhrtalradweg im Bereich der Ohlbrücke ist wegen des Hochwassers derzeit gesperrt.

Arnsberg/Neheim. Der Ruhrverband geht nach aktuellen Prognosen derzeit nicht davon aus, dass die Pegel der Ruhr im Stadtgebiet Arnsberg im Zusammenhang mit der aktuellen Wetterlage zu einer extremen Hochwassersituation führen.

Zwar sei der Scheitel noch nicht ganz durch und aber man könne eher von einem gemäßigten Hochwasser sprechen, so die Pressestelle des Ruhrverbandes auf Anfrage des SauerlandKurier.

An der Messstelle in Bachum war der Wasserstand den ganzen Mittwoch über gestiegen und lag am Nachmittag (16.15Uhr) bei 278 Zentimetern. Der Ruhrtalradweg im Bereich der Ohlbrücke ist wegen des gestiegenen Pegels derzeit überflutet und gesperrt.

Die Zuflüsse zu den Talsperren im Einzugsgebiet stagnieren oder gehen bereits leicht zurück, dennoch werde das Wasser auf hohem Niveau bleiben, sagte die stellvertretende Pressesprecherin Britta Balt außerdem. Von einem Ablassen des Wassers der Talsperren wie Möhne oder Henne - was den Pegel der Ruhr steigen lassen würde - sei derzeit keine Rede. „Im Gegenteil, das Wasser wird eher zurückgehalten.“ Der Zufluss sei deutlich höher als das Teil, der abgegeben würde. Gleichzeitig sei der Hochwasserschutzraum an den Talsperren noch erhalten. 

Weitere Informationen gibt es auch in der Talsperrenleitzentrale des Ruhrverbandes.

Unter anderem zum Schutz vor Hochwasser wurde die Ruhr in den vergangenen Jahren im gesamten Stadtgebiet renaturiert.

Im Zusammenhang mit dem Sturmtief "Burglind" war die Feuerwehr Arnsberg den Vormittag über im Dauereinsatz, um umgestürzte Bäume unter anderem in Voßwinkel, Bruchhausen und Wennigloh von den Straßen zu räumen.

Weitere Empfehlungen zur Vorsicht in Wäldern während des und nach dem Sturm geben außerdem Ruhrverband und Wald und Holz NRW.

Wie die Lage deutschlandweit ist, 

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