„Wir freuen uns auf viele Fans“

Handballerinnen des TV Arnsberg fiebern Saisonauftakt entgegen 

Handballerinnen TV Arnsberg Saisonauftakt
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Die Handballerinnen des TV freuen sich mit ihren neuen Trainer Frank Schaden auf einen reibungslosen und spannenden Verlauf der neuen Spielzeit.

Mit großer Spannung fiebern die Handballerinnen des Verbandsligisten TV Arnsberg dem Saisonauftakt am heutigen Sonntag, 12. September, gegen den TuS Bommern in der Rundturnhalle entgegen. Mit neuem Trainer und einem sehr jungen Team wird das Minimalziel Klassenerhalt angepeilt. 

Arnsberg – Nachdem die Vorsaison coronabedingt förmlich ins Wasser gefallen und letztendlich annulliert worden war, freuen sich alle Akteure auf und neben dem Spielfeld nun auf einen reibungslosen wie spannenden Verlauf der neuen Spielzeit, die für den TV gleich mit drei aufeinander folgenden Heimspielen beginnt.

Und vor allem auch auf zahlreiche Handballfans, die nun wieder live von der Tribüne aus ihre Teams lautstark anfeuern können.

Neuer Trainer: erfahrener und Handball-verrückter Frank Schaden

Für ein qualitativ hochwertiges Niveau und gutes Abschneiden hat der TV mit dem erfahrenen und Handball-verrückten Frank Schaden aus Sundern-Seidfeld einen neuen Trainer von der Röhr an die Ruhr geholt, der gemeinsam mit der langjährigen Co-Trainerin und Physiotherapeutin Melanie Schmitten das sehr junge Team in ein erfolgreiches Fahrwasser führen möchte.

Der 51-jährige, der eine riesige Portion an Erfahrung als Spieler sowie auch als Trainer mitbringt und zuletzt acht Jahre lang mit großem Erfolg die Handballer des Bezirksligisten HV Sundern gecoacht hat, äußerte sich beim letzten Training vor dem Auftaktspiel zuversichtlich: „Ob für mich oder für die Spielerinnen bedeutet der Saisonstart so etwas wie ein Neustart. Mit ihren spielerischen Stärken und der hohen Leistungsbereitschaft haben mich die Mädels aber von der ersten Minute an überzeugt, dass man sich in der Verbandsliga nicht verstecken muss. Wo wie letztendlich stehen werden, kann man heute aber noch nicht sagen.“

Freut sich sehr auf eine Zusammenarbeit mit der Mannschaft und dem Verein, der vollstes Vertrauen in die eigene Jugend setzt: Frank Schaden, neuer Trainer (für Vollbild oben rechts klicken).

Klassenhöchste Damenmannschaft im Kreis Arnsberg/Iserlohn

Schaden betonte zugleich, dass die gegnerischen Mannschaften – quasi nach einem Totalausfall einer ganzen Saison – gleichermaßen vor einer Spielzeit mit vielen Fragezeichen stünden. Auch, weil allgemein nur wenige Testspiele hätten stattfinden können. So werde es wohl drei, vier Spiele brauchen, bevor man wüsste, auf welchem Kurs man sich befindet. „Für mich ist es eine große Herausforderung, die hauptverantwortliche Trainerposition beim TV übernommen zu haben. Immerhin ist es die klassenhöchste Damenmannschaft im Kreis Arnsberg/Iserlohn. Der 20-köpfige Gesamtkader mit einem Alter von 17 bis 22 Jahren ist sehr, sehr jung. Dennoch bringen viele Spielerinnen eine jahrelange Erfahrung und enorme Spielstärke, teilweise gar aus der Oberliga-Zeit, mit. Trainingsbegeisterung, Teamgeist und Umfeld stimmen. Daher freue ich mich sehr auf eine Zusammenarbeit mit der Mannschaft und dem Verein, der vollstes Vertrauen in die eigene Jugend setzt.“

Auch die 19-jährige Tina Weiß, die trotz ihres noch jungen Alters als die Erfahrenste im Team gilt, weiß, dass zur neuen Saison alle Karten neu gemischt werden: „Es macht viel Spaß unter unserem neuen Trainer zu trainieren. Das bringt uns sehr viel. Wir haben eine tolle Truppe, die auch handballerisch reichlich Stärke aufweist. Wir alle können den Saisonauftakt, endlich wieder mit Publikum, kaum abwarten. Wir freuen uns auf viele Fans.“

Auftakt wird keine leichte Aufgabe werden

Beim abschließenden Training der Vorbereitung war man sich einig darüber, dass der Auftakt keine leichte Aufgabe werden wird. Mit dem TuS Bommern reise gleich zu Beginn ein äußerst leistungsstarker Gegner, der wohl zu den vermeintlichen Favoriten der Verbandsliga Gruppe zwei zähle, nach Arnsberg.

Weitere Infos

Für den Einlass zu den Spielen ist ein Nachweis nach den „3G-Regeln“ erforderlich. Eine Mund-Nase-Schutz-Verpflichtung besteht beim Einlass und auf dem Weg zu den Sitzplätzen oder den Toiletten auf der Tribüne selbst nicht.

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