Historische Drei-Dorf-Gemeinschaft

Die Ruhrbrücke mit dem Gasthof Dicke.

Der Schrägbalken mit den drei silbernen Rauten seit 1957 Aushängeschild für die Ruhrdörfer

Oeventrop. (SK)

Der Ort wurde im Jahre 1232 erstmals urkundlich benannt. Damals hießen die Ortsteile noch Overendorp (Oeventrop), Dinterscede (Dinschede) und Clusinchem (Glösingen).Im Jahre 1232 werden die Weiler Oeventrop, Dinschede und Glösingen gemeinsam als Bauernschaft erstmals beurkundet. Ältere Zeugnisse sind die Ringwälle der "Hünenburg", eine Wallburg aus frankisch-karolingischer Zeit (9.bis 10 .Jahrhundert). 1685 hatten die drei Weiler zusammen rund 170 Einwohner. Von der kleinen, 1310 überlieferten Gräftenburg Wildshausen, dem Jagdschloß der Grafen von Arnsberg und dem Witwensitz der letzten Arnsberger Gräfin sind nur Spuren von Wall und Graben erhalten geblieben. Heute ist das Waldgut im Privatbesitz. Lattenberg entstand als Waldarbeitersiedlung mit der aufkommenden Waldpflege Anfang des 19. Jahrhunderts.

Hier ist heute ein beliebtes Waldgasthaus. Das Wappen von Oeventrop wurde am 25. September 1957 einstimmig vom Gemeinderat als Ortswappen angenommen und am 31. Oktober 1957 durch den Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Es wurde anlässlich der 725-Jahrfeier am 7. Dezember 1957 überreicht.Der Schrägbalken mit den drei silbernen Rauten versinnbildet die Drei-Dorf-Gemeinschaft. Die "Ruhrdörfer" mit dem Weiler Lattenberg, 421 Meter über NN am Plackweg, sind als gepflegte und begehrte Urlaubs- und Ferienorte bekannt.

Sie haben ihre sauerländische Eigentümlichkeit und ihr dörfliches Volks- und Brauchtum bewahrt und sind mit viel Kreativität um Gäste und Fremde bemüht.

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