Kreativer Umgang mit „Solidarität“

Teilnehmer überzeugen alle beim Skulpturenwettbewerb

Keine leichte Aufgabe für die Jury (von links): Christian Eckhoff (Familienbüro Stadt Arnsberg), Angelika Geue (Verkehrs- und Gewerbeverein), Kirsten Minkel (Kulturbüro Stadt Arnsberg) und Rupert Schulte (Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten).

Hüsten – Das städtische Jugendzentrum Hüsten hat mit dem Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten einen Skulpturenwettbewerb zum Thema „Solidarität“ ausgerichtet. „Eindrucksvoll und ganz ehrlich haben junge Menschen ihre Ideen zum Thema ,Solidarität' präsentiert“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Arnsberg.

So spiegeln die Skulpturen und Objekte nicht nur die persönlichen Eindrücke und die Lebenswirklichkeit der jungen Menschen zwischen zehn und 21 Jahren wider, sondern zeugen auch von der individuellen Auseinandersetzung mit dem Thema. So sind die Jugendlichen der Frage nachgegangen, was bedeutet eigentlich Solidarität und welche Werte sind damit verbunden?

Neben den aufgeschriebenen Gedanken wussten die Teilnehmer auch mit der kreativen Umsetzung zu überzeugen. So sind sehr individuelle Skulpturen mit ganz unterschiedlichen Herangehensweisen entstanden. Neben einem „Gedankenkarussell“ aus einer alten Fahrradspeiche werden auch mehrere figürliche Darstellungen aus Pappmaché präsentiert, die überwiegend den Menschen als Dreh- und Angelpunkt gelebter Solidarität zeigen. Neben einer konkreten Mahnung, Masken zu tragen, sind es aber auch gesamtgesellschaftliche Themen, die den jungen Menschen am Herzen liegen, denn auch weniger Rassismus wurde als Wunsch geäußert und gestalterisch umgesetzt.

Kunstwerke im Schaufenster ausgestellt 

Für die Jury – Kirsten Minkel (Kulturbüro Stadt Arnsberg), Christian Eckhoff (Familienbüro Stadt Arnsberg), Angelika Geue und Rupert Schulte (Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten) – war es daher keine leichte Aufgabe, denn alle Teilnehmer haben den Mut bewiesen, ihre Gedanken zur Solidarität der Öffentlichkeit zu präsentieren und schon das ist nicht immer selbstverständlich.

Deshalb kam die Jury zu dem Ergebnis, dass alle Kunstwerke mit einem Preis ausgezeichnet werden. Hervorzuheben sei jedoch die Arbeit von Falk Poeten (15 Jahre), der mit seiner Skulptur neben dem Thema Solidarität in Coronazeiten auch ein eindeutiges Zeichen gegen Rassismus setzen möchte.

Die Preise im Gesamtwert von 250 Euro werden vom Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten bereitgestellt und können ab dem 20. Juli im Jugendzentrum Hüsten abgeholt werden. Seit dieser Woche werden die Skulpturen im Schaufenster vom Friseurteam Schulte by Elke Rindel, am Hüstener Markt, ausgestellt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare