Jugendzentrum und Gewerbeverein Hüsten starten Skulpturenwettbewerb

Stellten jetzt den Skulpturen-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche vor: Margit Hieronymus, stellvertretende Bezirksausschussvorsitzende, Ulrich Prange, Angelika Geue, Rupert Schulte, alle vom VGH, sowie Johanna Kenter vom JZ Hüsten.
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Stellten jetzt den Skulpturen-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche vor: Margit Hieronymus, stellvertretende Bezirksausschussvorsitzende, Ulrich Prange, Angelika Geue, Rupert Schulte, alle vom VGH, sowie Johanna Kenter vom JZ Hüsten.

Hüsten – Es geht um Solidarität, es geht um Kreativität – und um das, was Kinder und Jugendliche aus Arnsberg daraus machen. Das Jugendzentrum (JZ) Hüsten hat jetzt zusammen mit dem Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten (VGH) zu einem Skulpturenwettbewerb für die jungen Besucher des JZ aufgerufen, der genau diese Aspekte, Solidarität und Kreativität in Zeiten von Corona, miteinander verbinden will.

Alles dreht sich um die einzige Wettbewerbsfrage: „Welchen Beitrag leistet du zum Thema Solidarität in der aktuellen Zeit?“ Angesprochen sind Teilnehmer im Alter zwischen zehn und 21 Jahren.

"Das Thema Solidarität ist wichtig"

Eine Frage, die sicherlich zu jeder Zeit ihre Berechtigung gefunden hätte, erhält in der Zeit der Corona-Krise jedoch ein ganz besonderes Gewicht. „Das Thema Solidarität ist wichtig“, sagt Johanna Kenter, die Leiterin des JZ Hüsten, „für Kinder und Jugendliche gibt es gerade viele Einschränkungen.“ Es habe in den letzten Wochen hier viel Langeweile gegeben – ein guter Zustand für die Kreativität der Kinder und Jugendlichen. Aus der Langeweile der Besucher des JZ Hüsten heraus sei aber die Hilfsbereitschaft gewachsen. So hätten sich in den letzten Wochen viele der Kinder und Jugendlichen bereits um ihre Großeltern gekümmert, Gesichtsmasken genäht und auch sonst viele Dienste im Zeichen der Solidarität mit anderen übernommen. 

„Die Schaffung von Skulpturen ist auch für den Zusammenhalt im Stadtteil eine schöne Sache“, erklärt Angelika Geue vom VGH. Einer der Gründe, warum sich die Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden in Hüsten in die Aktion des JZ Hüsten einbringen möchte. Sowohl das Thema des Wettbewerbs, die Solidarität zu Mitmenschen, als auch die Verbundenheit zum Stadtteil Hüsten spielten dabei eine wichtige Rolle. Gemeinsam wolle man mit dem Thema auch etwas für Hüsten bewirken. 

Ganz konkrete Unterstützung für den Skulpturen-Wettbewerb soll es bei den Preisen für die Kinder und Jugendlichen geben. „Wir liefern die Preise in Form von Gutscheinen zum Einkauf in Hüstener Geschäften“, präzisiert Rupert Schulte vom VHG. Und mit denen sollen sich die Preisträger dann mehr „als nur ein Eis“ kaufen können. 

Dass der Kontakt zu den durch die Pandemie besonders gefährdeten Menschen seine Spuren bei den Kindern und Jugendlichen hinterlassen hat, steht für Johanna Kenter außer Frage. „Die Zeit hat für Eltern und Kinder ein großes Maß an solidarischem Handeln erfordert“, sagt die Leiterin des JZ Hüsten. Ganz langsam komme jetzt ein Stück Normalität auch in das Jugendzentrum zurück. Seit ein paar Tagen sei das Haus wieder geöffnet und die die Besucher würden in Sachen Hygiene geschult. Neben dem Kontakt zu den Gleichaltrigen könne damit auch langsam wieder die Betreuungsarbeit in den Fokus rücken, zum Beispiel bei den Hausaufgaben. 

In Sachen Kreativität können sich die Teilnehmer am Skulpturen-Wettbewerb nun aber erst einmal zur Frage „Welchen Beitrag leistet du zum Thema Solidarität in der aktuellen Zeit?“ widmen. Dazu, so Johanna Kenter, seien alle Materialien bei der Erstellung einer Skulptur erlaubt. 

Kreativität freien Lauf lassen

Ab sofort haben die Teilnehmer bis zum 30. Juni etwas mehr als einen Monat Zeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Die fertigen Skulpturen sollten bis zum Stichtag mit einem kleinen erklärenden Text im JZ Hüsten, Arnsberger Straße 11 abgegeben werden. Nach dem Wettbewerb ist auch eine Ausstellung der Kunstwerke zum Thema „Solidarität“ geplant. Wo und wie in welchem Kreis ausgestellt werden könne, lasse sich aber derzeit noch nicht genau festlegen, erklären die Akteure aus dem JZ Hüsten und vom VGH.

Jugendzentrum Hüsten

Das Jugendzentrum (JZ) Hüsten wird im Durchschnitt von 30 jungen Menschen täglich besucht. 

Eine Zusammenarbeit zwischen dem JZ Hüsten und dem VGH besteht schon länger, beim Hüstener Herbst gibt es stets einen Waffelstand im Stadtteil 

Fragen und Kontakt sind auch per E-Mail möglich: jz-huesten@arnsberg.de

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