Kirmestrubel und große Tiere

Kirmes bei jedem Wetter' - die Hüstener Kirmesgesellschaft hat Schirme angeschafft, um das Wetter zu überlisten und die Sonne zu locken. Foto: Gaby Decker

Das Zusammentreffen drei Wochen vor der Hüstener Kirmes ist für den Vorstand der Kirmesgesellschaft, die Presse und einige Schausteller schon zur Tradition geworden. Der erste Vorsitzende, Ingo Beckschäfer, stellte in diesem Jahr das Programm für die Kirmes 2011 vor.

Den Fass-Anstich bei der Eröffnung am Freitag, 9. September, übernimmt Pater Reinald Rickert aus der Abtei Königsmünster. Ab 20 Uhr tritt im Zelt dann der DJ der guten Laune an. Während dessen geht auf dem Platz der Kirmestrubel los.

In diesem Jahr ist die Kirmes mit Neuheiten gut bestückt. Der erste Vorsitzende zeigte sich zufrieden über so viele Möglichkeiten, den Gästen ein erweitertes Programm anbieten zu können.

So präsentieren sich "Konga", ein Gefährt, bei dem die Gondel wie bei einer Schiffschaukel hin und her schwingt und sich zusätzlich dabei dreht sowie ein Kettenkarussell, ein Highlight der Kirmes, das sich in über 40 Metern Höhe dreht.

"Burg des Grauens" sorgt für Spannung

Weiter ist die "Burg des Grauens" dabei und der "Crazy Outback". Der "Spinning Coaster", die Achterbahn mit dem tollen Dreh, wird in diesem Jahr zum zweiten Mal dabei sein. Der Besitzer dieses Fahrgeschäftes war so begeistert von der Hüstener Kirmes, dass er unbedingt noch einmal kommen wollte.

Natürlich sind Riesenrad und Autoscooter, Kinderkasussells, wie der "Disney-Flieger oder der Dschungel-Bus wieder mit dabei.

Die Kirmesgesellschaft hat die Grundschulen eingeladen. Etwa tausend Kinder werden am Montagmorgen zur Tierschau den Platz bevölkern. Die beliebte Tierschau ist für die Zuschauer ungefähr fünf Stunden geöffnet.

Für die Besitzer der Tiere fängt der Tag allerdings um sechs Uhr morgens an. Die Tiere müssen in entsprechende Boxen, Freiläufe oder Käfige gebracht werden.

Aufregende Stunden, wie Beckschäfer bestätigte. Aufregend für die Menschen, aber auch für die Tiere, die ja nicht so recht wissen, was jetzt gerade los ist und was sie tun sollen.

Für die Kirmesgesellschaft bedeutet die Tierschau ein Jahr Vorarbeit, denn auch dabei heißt nach der Kirmes wieder vor der Kirmes.

Bis zur Pressekonferenz gab es bereits über 100 Anmeldungen für Großtiere. "Und es werden sicher noch eine Menge mehr werden", ist sich Ingo Beckschäfer sicher. Damit die Tierschau-Besucher direkt weiter zur Kirmes gehen können, öffnet diese am Montag schon um 10 Uhr.

Olivia Jones besucht die Kirmes

Am Montag spätnachmittags und abends treten die verschiedensten Künstler im Zelt auf. Unter ihnen die Travestie-Künstlerin Olivia Jones aus Hamburg.

Am Dienstag ist Familientag. Zwischen 15 und 17 Uhr gibt es verbilligte Fahrten auf den Fahrgeschäften und auch deutliche Ermäßigungen an Verlosungen, Verkaufs- und Imbiss-Ständen. Die Kirmes schließt am Dienstag, 13. September, mit dem großen Comet-Feuerwerk.

Auf die Sicherheit wird auch in diesem Jahr besonderen Wert gelegt. Vor einem Jahr wurde schon mit der Ausarbeitung des neuen Sicherheitskonzeptes begonnen. Klaus Franksmann, Marktmeister der Kirmesgesellschaft, erstellte in Zusammenarbeit mit Fachleuten ein 30-seitiges Konzept.

Sichtbar für die Gäste wird dies in der Präsenz der Polizei und des Sicherheitsdienstes sein. Außerdem wird eine Brandwache installiert. Da man in Hüsten schon immer sehr auf die Sicherheit der Kirmesbesucher bedacht war, dürfen diese sicher sein, dass ihnen ein unbeschwerter Kirmesbeuch bevorsteht.

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