12 Millionen Euro werden investiert

"Klinikum Hochsauerland“ stellt neuen Namen und Sanierungspläne vor

Das neue Logo des Klinikum Hochsauerland stellten Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung sowie die beiden ärztlichen Direktoren Dr. Martin Bredendiek (Arnsberg) und Uwe Zorn (Meschede). Foto: Rebecca Weber

Arnsberg/Meschede. Unter dem neuen Namen „Klinikum Hochsauerland“ stellen sich die vier Krankenhausstandorte in Arnsberg, Hüsten, Neheim und Meschede für die zukünftigen Herausforderungen auf. Seit Vollzug der Fusion arbeiten die vier Häuser unter dem Dach einer gemeinsamen Krankenhausgesellschaft zusammen. In dieser Woche wurde nun der neue Name offiziell in das Handelsregister eingetragen und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit dem Krankenhausstandort in Meschede sei man insgesamt noch weiter in die Mitte des Versorgungsgebietes Hochsauerlandkreis gerückt. Dies spiegele der neue Name wider, machte Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung deutlich. „Wir stehen für das ganze Sauerland zur Verfügung.“ Der neue Name sei natürlich auch mit einem neuen Logo verbunden. Die vier farbigen Flächen stehen für die vier Standorte und bilden in der Überlappung ein ausgespartes Kreuz. Das Kreuz weise auf die christliche Wertorientierung hin. Durch die Überlappung werde zudem die Fusion symbolisiert. Die vier traditionellen Hausfarben der Standorte bleiben – wie auch der bisherige Name als 'Untertitel' – erhalten. In den nächsten Tagen wird das neue Logo nun überall installiert – vom Briefbogen bis zum Eingangsschild wird alles auf „Klinikum Hochsauerland“ umgerüstet.

Was den weiteren Ausblick auf 2018 angeht, so strebt das Klinikum Hochsauerland einen Jahresumsatz von 170 Millionen Euro und die Versorgung von insgesamt rund 41.000 Patienten an. Damit sollen die Zahlen aus dem Vorjahr etwas gesteigert werden. „Wir haben uns eine Menge vorgenommen“, meint Werner Kemper auch mit Blick auf die geplanten Investitionen in alle vier Standorte. Noch in diesem Jahr werde ein Investitionsvolumen in Höhe von 12 Millionen Euro für Geräte, Strukturen und Baumaßnahmen auf den Weg gebracht. Im Detail:

• St. Johannes-Hospital Neheim (3 Millionen Euro), unter anderem für An- und Ausbau Neuroradiologie und Erneuerung CT-Technik.

• St. Karolinen-Hospital Hüsten (4 Millionen Euro), Sanierung von sieben Stationen inklusive Patientenzimmer (Dauer etwa zweieinhalb Jahre da rollierende Umsetzung) und Neubau einer Intensivstation.

• St. Marien-Hospital Arnsberg (3 Millionen Euro), Neubau der Intensivstation sowie Erneuerung der CT- und Röntgen-Technik

• St. Walburga-Krankenhaus Meschede (2 Millionen Euro), Erweiterung der Intensivstation, Errichtung einer gemeinsamen Palliativstation und Umbau für temporäre Kindertagesstätte.

Steigender Bedarf an Pflegekräften

Dem steigenden Bedarf an Pflegekräften begegnet das Klinikum Hochsauerland, indem es verstärkt in Ausbildung investiert. Ziel sei es, in den nächsten Jahren die Anzahl der Ausbildungsplätze mindestens um die Zahl 100 zu erhöhen. Dazu werde die Bildungsstätte für Gesundheitsberufe in Neheim sowie die Verbundkrankenpflegeschule in Meschede zu einer Schule an zwei Standorten zusammengeführt und als eigener sechster Unternehmensbereich mit externen Partnern geführt.

Nach wie vor angespannt sei der Arbeitsmarkt im ärztlichen Bereich, weshalb man auch hier als Arbeitgeber größte Anstrengungen unternehmen müsste, um qualifiziertes Personal für die ländliche Region gewinnen zu können.

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