Dönneweg bleibt im Amt

Kreisschützenbund Arnsberg stellt Weichen und vergibt nächstes Kreisschützenfest

Der alte und neue Vorstand des Kreisschützenbundes Arnsberg bei der Kreisversammlung in Hüsten. Foto: Gaby Decker
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Der alte und neue Vorstand des Kreisschützenbundes Arnsberg bei der Kreisversammlung in Hüsten.

Arnsberg/Sundern. Das nächste Kreisschützenfest findet im Jahr 2020 in Herdringen statt. Dies ist ein Ergebnis der Kreisversammlung des Kreisschützenbundes Arnsberg, zu der Oberst Dietrich-Wilhelm Dönneweg Vertreter der 57 Mitgliedsgemeinschaften in der Schützenhalle in Hüsten begrüßte. Darüber hinaus standen an diesem Nachmittag weitere wichtige Wahlen und Entscheidungen auf der 17 Punkte umfassenden Tagesordnung.

Zu Beginn wurden einige Grußworte gesprochen, unter anderem von Thomas Buchmann, dem Oberst der Schützenbruderschaft Hüsten. Die Schützenbruderschaft Hüsten hatte den Nachmittag für die Kreisversammlung ausgerichtet. Buchmann erinnerte an die Historie des Kreisschützenbundes. „Am 17. März 1929 wurde erstmalig über Sinn und Zweck eines Kreisverbandes diskutiert. Am 16. November 1946 kam die Erneuerung des Schützenwesens und am 8. November 1953 wurde erneut ein Kreisschützenbund gegründet.

Der stellvertretende Landrat des Hochsauerlandkreises, Ferdi Lenze, sagte über die Schützen, dass sie sich stets dafür bereit erklären, sich für das Gemeinwohl einzusetzen.

Im Jahresbericht von Kreisoberst Dönneweg kamen die Absicherungsmaßnahmen der Festumzüge zur Sprache. „Die Probleme müssen vor Ort geklärt werden“, so Dönneweg. Er sprach sich in diesem Zusammenhang für Besonnenheit im Umgang mit Polizei und Ordnungsamt aus.

Nach dem Jahresbericht waren die Punkte Geschäftsbericht und der Bericht über die Jugendarbeit auf der Tagesordnung. Bei Letzterem erklärte Kreisjugendsprecher Marvin Bertram, dass es die Jungschützen seien, die die Tradition weiter trügen. „Aber das Werben um den Nachwuchs ist nicht immer leicht, aber es ist wichtig – überlebenswichtig.“

Peter Berger neuer Schatzmeister

Beim Tagesordnungspunkt Wahlen wurde der stellvertretende Kreisoberst Dietmar Werner für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt. Als Nachfolger des Kreisschatzmeisters Jürgen Hufnagel wurde Peter Berger gewählt. Zur Wahl des Kreisschießmeisters konnte Kreisoberst Dönneweg sagen, dass hier die Fluktuation in der vergangenen Zeit sehr groß war. Die Anforderungen an dieses Amt sind sehr hoch. So muss dieser laut dem Kreisoberst in erster Linie im Bereich des Sportschützenwesens tätig sein sowie im Vorstand des Schützenkreises Arnsberg im Westfälischen Schützenbund eine Schlüsselfunktion haben. Vorgeschlagen und gewählt als Kreisschießmeister wurde Ralf Czech. Geehrt und aus dem Vorstand des Kreisschützenbundes verabschiedet wurden Jürgen Hufnagel und Ferdinand Schulte.

Der neue Stadtoberst für Arnsberg heißt Thomas Hoffmann, für Neheim Hüsten ist es der bisherige Amtsinhaber Rainer Leygraaf, für das Amt Balve wurde neuer Amtsoberst Raimund Vedder-Stute und für das ehemalige Amt Sundern fiel die Wahl auf Volker Lange.

Nach weiteren Tagesordnungspunkten war die Vergabe des Kreisschützenfestes für 2020 an der Reihe. Einziger Bewerber war die Schützenbruderschaft St. Antonius Herdringen. Hauptmann Thomas Reiß trug die Bewerbung vor den versammelten Schützen noch einmal vor. Der Kreisjungschützenkönig wird, so die Planung, am Freitag und der König der Erwachsenen soll am Samstag ermittelt werden. Nach dem Schießen der Erwachsenen wird anschließend auf den Wiesen im Schlosspark gefeiert. Nach dem Festzug am Sonntag geht es ebenfalls auf den Wiesen im Schlosspark weiter.

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