Rekordergebnis für Schwarmfinanzierung

Kunstsommer-Finale: Hunderte Besucher verfolgen nicht nur das Entenrennen

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Gespannt verfolgten hunderte Zuschauer den Start des Entenrennens an der Klosterbrücke.

Arnsberg. Zum Finale hat der Arnsberger Kunstsommer am vergangenen Wochenende noch einmal so richtig aufgedreht: Workshops, Konzerte, Action – hunderte Besucher im Stadtteil ließen sich einen Besuch bei den letzten Angeboten nicht nehmen. Nach einem eher trüben Samstag spielte am Sonntag auch das Wetter mit und sorgte für ein gelungenes Kunst- und Kulturerlebnis.

So waren die Klosterbrücke wie die Ufer der Ruhr am Sonntagnachmittag von zahlreichen Zuschauern zum Start des Entenrennens belagert. Auf der Brücke drängten sich die interessierten Gäste des wieder belebten Wettbewerbs bis auf die Straße, um den Start des Rennens verfolgen zu können. 

Pünktlich begrüßte Propst Hubertus Böttcher die Zuschauer und zählte gemeinsam mit den Verbündeten für die Sanierung des Klosters Wedinghausen den Start herunter: Aus einem Metallcontainer ergossen sich daraufhin hunderte Zimmermanns-Enten in die Ruhr, von wo aus sie ihren „Wettlauf“ bis zum Natur-Erlebnis-Raum antraten. Ein starkes Aufgebot der Freiwilligen Feuerwehr Arnsberg sorgte an der Rennstrecke dafür, dass nicht zu viele Enten hängen blieben. 

Die Aussicht darauf und vor allem den Hauptgewinn – einer Ballonfahrt für zwei Personen – zog die Besitzer der Enten sowie viele Interessierte entlang des Ruhrufers und über verschiedene Brücken bis zum Zieleinlauf an der Sekundar-Schule Arnsberg. „Wir haben zu dieser Aktion rund 2.500 Enten verkauft und die meisten davon zu Wasser gelassen“, freute sich Christoph Regniet aus dem Organisationsteam des Entenrennens. 

„Chapertons“ sorgen für Lacher 

Und so wurden nach und nach die 25 ersten Enten von der Feuerwehr aus dem Wasser gefischt und ihre Startnummern festgehalten. Platz eins machte die Ente mit der Nummer 923, die mit den Zahlen 2139 und 121 beschrifteten Schwimmtiere folgten auf den Plätzen zwei und drei. Vom Erfolg der Veranstaltung und des damit verbundenen Rekordergebnisses beim Volksbank-Crowdfunding machten sich auch Dr.-Ing. Bettina Heine-Hippler vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Restaurator Franz-Josef Huckenbeck sowie Arnsbergs Bürgermeister Ralf Paul Bittner persönlich ein Bild. 

Bis zur Siegerehrung an der Promenade ließen sich die letzten Stunden des diesjährigen Kunstsommers gut nutzen. An den Ruhrterrassen konnten noch einmal die Schmiedearbeiten des Workshops bestaunt werden und für Mutige war eine Seilrutsche über die Ruhr aufgebaut worden. Die spanische Comedy-Truppe „Chapertons“ trieb auf der Bühne an der Promenade ihre Späße vor einem großen Publikum. Drei Schauspieler nutzten die vorhandenen Schläuche aus Autorreifen, um ihr Publikum mit ständig wechselnden Szenen und Situationen zum Lachen zu bringen. 

In der Liebfrauenkirche fand ein hörenswertes Abschlusskonzert des Chor-Workshops mit über 80 Teilnehmern statt. Wie in den vergangenen Jahren auch durfte sich die Veranstaltung über großes Publikumsinteresse freuen, gehörten zu den Teilnehmern des Workshops doch Sänger aus heimischen Chören.

Kunstsommer Arnsberg 2018 - Impressionen

Kunstsommer Arnsberg 2018 - Impressionen

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