Initiative Oeventrop will zur Verschönerung des Ortes beitragen

Kunstwerke am Ruhrtalradweg

Zahlreiche Interessierte nahmen an der Wanderung auf den RuhrtalRadweg teil, zu der die Initiative Oeventrop eingeladen hatte.

Zu einer Skulpturenwanderung entlang des Ruhrtalradweges, auf dem Abschnitt zwischen Wildshausen und Dinscheder Brücke hatte der erst im April gegründete Verein Initiative Oeventrop, (INO) mit seinen bisher 42 Mitgliedern, eingeladen.

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität in Oeventrop durch Verschönerung und Pflege zu verbessern.

Es war eine Idee unter vielen, den Radweg mit Skulpturen zu verschönern und somit den Nutzern einen zusätzlichen Aspekt zu bieten, die Augen offen zu halten und einmal mehr darüber zu staunen, was ein Radweg außer der schönen Landschaft noch zu bieten hat. Viele Oeventroper waren gekommen, um die sechs Skulpturen, die an diesem Tag das erste Mal zu sehen waren, in Augenschein zu nehmen.

Olaf Spindeldreher, der Erste Vorsitzende des Vereins, begrüßte die Gäste und führte sie zu der ersten Skulptur. Der Apotheker Achim Hülshoff hatte die Pusteblume aus Holz nach einem von ihm selbst erstellten Vorbild aus seinem Garten geschaffen. Nach einer kleinen Stärkung, mit Häppchen und kühlen Getränken, setzte sich der Zug der Kunstinteressierten in Bewegung. Das nächste Ziel war die Stuhlgalerie, das erste Projekt von INO. Hier wurden Stühle in besonderer Weise verschönt und am Radweg aufgestellt.

„Idealer Standort am Radweg“

Eine drehbare Sonne von dem Oeventroper Künstler Udo Wollmeiner in Zusammenarbeit mit Joachim Dolle und Werner Findeklee, steht laut Aussage des Künstlers auf dem historischen Boden der vereinigten Staaten von Oeventrop, Dinschede und Glösingen. „Sie ist Lebenselexier und sie ist das Symbol für Leben und Lebensfreude“, erklärte Wollmeiner.

Bei einer Bank aus Edelstahl und Keramik, geschaffen von Judith Lenser, Dipl. Keramik Designerin und Ernst Feldmann, Metallbaumeister, verbinden sich die gegensätzlichen Materialien zu einem Werkstück und laden gleichzeitig zum praktischen Gebrauch ein. Zur Idee der kunterbunten Tonne mit Fahrrad, von Tina Lieske in Zusammenarbeit mit den Kindern aus dem Kindergarten St. Marien, erklärte die Künstlerin: „Beim Anblick eines Fahrrads, achtlos in eine Mülltonne gestopft, kam die Idee, es mit all den bunten Erinnerungen des Fahrers auszustatten. So hat es am Radweg einen idealen Standort gefunden.“

Der begeisterte Hobbykünstler Winfried Pietz hatte vor einigen Jahren bereits eine Ausstellung im Arnsberger Bahnhof. Holz und Steinskulpturen von ihm stehen bei ihm in Haus und Garten und bei Verwandten und Freunden. Sein „Wanderer am Radweg“ ist das erste Kunstwerk das öffentlich und dauerhaft in Oeventrop ausgestellt wird.

Der Nachmittag ging zu Ende mit einem kleinen Grillfest, bei dem sich die Gruppe noch einmal über das Gesehene austauschen konnte. Alle Interessierten sind eingeladen, sich bei einer Tour über den RuhrtalRadweg selbst ein Bild von den bunten Kunstwerken zu machen. (Von Gaby Decker, neheim@sauerlandkurier.de)

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