Zukunft rollt auf zwei Rädern

Leader-Region am Sorpesee fördert neue Mobilitätsprojekte

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LAG-Mitglieder und Projektträger kamen zur jüngsten Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe des Vereins LEADERsein im Kunst-Werk Neheim zusammen.

Arnsberg/Sundern. Drei Projektträger stellten ihre Ideen bei der jüngsten Sitzung des Vereins LEADERsein im Kunstwerk in Neheim vor, ein viertes Projekt zum Thema „Bildsprache Südwestfalen“ wurde vorgestellt, diskutiert und soll zu einem späteren Zeitpunkt per Umlauf beschlossen werden

In der Bürgerregion am Sorpesee soll ein attraktives und naturorientiertes Mountainbike-Wegenetz mit hohem Anteil an Trails durch den Verein Sauerland-Radwelt entwickelt werden. Rund um die vier Städte der Region werden attraktive Touren entwickelt. Die Sorpe als Mittelpunkt wird von allen Touren tangiert. Das fertige Wegenetz erinnert ein wenig an ein vierblättriges Kleeblatt. Im Rahmen des Projekts werden Strecken identifiziert und die Streckenführung mit verantwortlichen Akteuren abgestimmt: Das so entstehende Mountainbike Wegenetz wird beschildert. Das Projekt erhält 20.150 Euro Leader-Förderung.

Das Projekt „Radwege im Sorpeland“ beschäftigt sich in erster Linie mit der Verbesserung der regionalen Infrastruktur für den Radverkehr in der gesamten Leader-Region. Dazu zählen neben Radwegen und einer durchgehenden Radwegebeschilderung beispielsweise auch Abstellmöglichkeiten, touristisch attraktive Radrouten, Servicestationen, Mobilstationen oder auch Events. Der Radverkehr soll dabei nicht singulär betrachtet werden. Die sinnvolle Verknüpfung mit Angeboten des öffentlichen Verkehrs sowie des privaten Pkw-Verkehrs ist enorm wichtig, um die Akzeptanz für den Radverkehr in der Region weiter zu erhöhen. Gleiches gilt für eine Trennung von Rad- und Fußverkehr, wo dies möglich ist. Daher geht es in besonderem Maße auch um die Vermeidung möglicher Nutzungskonflikte mit Fußgängern. Ziel ist es, mehr Menschen zur Nutzung des Fahrrades für ihre alltäglichen Fahrten zur Arbeit und Schule, zum Einkauf sowie zur Freizeit zu motivieren. Für die Aufstellung des Mobilitätskonzepts werden 32.500 Euro Leader-Förderung reserviert.

Zwei Treffpunkt-Cafés einrichten

Einsamkeit betrifft alle gesellschaftlichen Schichten und alle Altersgruppen. Um dieser Vereinsamung entgegenzuwirken, wollen die Aktiven der katholischen Gemeinden in Neheim und in Sundern Möglichkeiten der Begegnung schaffen, die keine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, einem Verein oder bestimmte finanzielle Möglichkeiten voraussetzen. Dazu soll in Neheim und in Sundern jeweils ein offener Treff aufgebaut werden. Initiatoren sind die Pfarreien St. Johannes Baptist im Arnsberger Stadtteil Neheim und St. Johannes in Sundern (Kernstadt). Die Idee des Treffpunkt-Cafés ist ein gemeinsames Projekt der genannten Pfarreien, die in jeweils unterschiedlichen Netzwerken arbeiten. An zwei Orten sollen Treffpunkte entstehen, die individuell und lokal auf die Menschen vor Ort eingehen können. Sie bündeln das ehrenamtliche Engagement, schaffen Synergien und gemeinsame Aktionen mit einer hohen eigenen Identität in den Stadtteilen. Insgesamt 89.566.26 Euro Leader-Förderung entfallen auf dieses Projekt.

Die nächste LAG-Sitzung ist für Mitte Oktober geplant. Der genaue Termin sowie der Ort werden frühzeitig vom Regionalmanagement bekannt gegeben.

Kontakt 

Interessierte Personen oder Vereine wenden sich mit Projektideen an die Regionalmanager Lars Morgenbrod und Sven Schneider: Lars Morgenbrod, lars.morgenbrod@leader-sein.de
Sven Schneider, sven.schneider@leader-sein.de

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