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Mit diesen Aktionen wird der Advent in Arnsberg und Sundern auch 2020 besonders

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Von: Rebecca Weber

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Advent Kerzen Adventskranz rot
Ein Adventskranz gehört zu den beliebten Traditionen im Advent. Im Corona-Jahr 2020 haben Arnsberger und Sunderner Gruppen und Institutionen nun ganz neue Ideen, um den Advent zu gestalten. © PantherMedia / Barbara Neveu

Die ersten Plätzchen werden gebacken, die Häuser sind bereits festlich geschmückt und doch steht in diesem Jahr ein ganz anderer Advent bevor – ohne gemeinsame Adventsfeiern und stimmungsvolle Besuche der Weihnachtsmärkte in der Region. Damit es in den kommenden knapp vier Wochen bis zum Weihnachtsfest aber dennoch das eine oder andere Highlight gibt, gehen zahlreiche Gruppen und Institutionen auch ganz neue Wege.

Arnsberg/Sundern - Die Ideen der Gruppen und Beteiligten reichen dabei von verschiedenen digitalen Angeboten bis hin zu Aktivitäten, an denen Interessierte ganz individuell und ohne Kontakt teilnehmen können.

kfd St. Franziskus Neheim: Als Alternative zu den sonst üblichen Veranstaltungen in der Adventszeit bietet die kfd. St. Franziskus Neheim in diesem Jahr die Aktion „Halt mal an – es ist Advent” an. Zu diesem Thema hat die kfd einen Spaziergang durch das Wohngebiet Müggenberg/Rusch vorbereitet: Der Weg führt entlang der Buslinie C4 durch das Wohngebiet. Haltestellen sind: Annastraße – Zum Müggenberg – Marienburgweg- Ermlandweg – Allensteinweg – Königsbergstraße – Hilsmannweg – St. Franziskus-Kirche. An jeder Haltestelle befindet sich ein adventlicher Text. 

Kolpingsfamilie Bruchhausen: Der Adventsrundgang der Kolpingsfamilie Bruchhausen erfreut große und kleine Weihnachtsdetektive und regt auch Erwachsene zum Nachdenken und Staunen an. Ging es am zweiten Adventswochenede darum, Nikolaus-Rätsel zu lösen, warten die Kleinen mit ihren Eltern schon gespannt darauf, welche Aufgaben an den nächsten beiden Wochenenden zu lösen sind. Dann geht es um die Adventszeit mit ihren Bräuchen, Symbolen und Traditionen. Am dritten und vierten Adventswochenende werden an allen Stationen (Ecke Friedhof/Lindenstraße, Ecke Holzplatz / alter Radweg und Ecke Lohmann-/ Grüterstraße) auch Beiträge für Erwachsene zu finden sein. Wichtig und auf jeden Fall von Vorteil für die Teilnahme ist ein internetfähiges Handy, so der Hinweis. 

Kolpingsfamilie Bruchhausen Adventweg Rätsel Kinder
Die Bruchhausener Kinder auf den Spuren des heiligen Nikolauses. Auch an den kommenden Adventswochenende warten spannende Rätsel. © privat

Gesellschaftlicher Verein Unterhüsten: Seit über 60 Jahren kommt der Nikolaus ohne Unterbrechung zu den Kindern des Gesellschaftlichen Vereins Unterhüsten – wenn auch in diesem Jahr in anderer Form: Der Vorstand fand die Lösung in einem Nikolaus-Drive-In auf dem Parkplatz vor dem Vereinsheim. Nach Einweisung an der Zufahrt konnten Eltern oder Großeltern mit den Kindern per Auto zum Nikolaus vorfahren und die Nikolaustüten durch das offene Autofenster entgegennehmen. Alles mit Maske, alles mit Abstand, alles mit Disziplin. Und das klappte ganz hervorragend, freute sich der GVU. Auf diese Weise wurden 45 Nikolaustüten ausgegeben.

GVU Unterhüsten Nikolaus Drive-In
In einem Nikolaus-Drive-In empfing der Nikolaus jetzt die Kinder des Gesellschaftlichen Vereins Unterhüsten. © privat

Evangelische Kirchengemeinde Arnsberg: Zum ersten Mal bietet die Evangelische Kirchengemeinde Arnsberg ihren Gemeindegliedern und allen Interessierten ab dem 1. Dezember einen digitalen Adventskalender. Sylvia Wienecke, Mitarbeiterin in der Seniorenarbeit, und Nils Rohde, Jugendpresbyter und Betreuer der Homepage, haben diesen Adventskalender entwickelt. Hinter jedem Adventstürchen finden sich Animationen oder meditative Texte und Bilder, die auf Weihnachten einstimmen sollen. Tag für Tag finden alle, die sich von diesem Kalender begleiten lassen, „24 Ermutigungen“ in einer von der Corona-Pandemie bestimmten Advents- und Weihnachtszeit. Zu finden ist dieser digitale Adventskalender auf der Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde Arnsberg www.Evangelisch-in-Arnsberg.de

Pfarrgemeinderat Westenfeld: „Gönn Dir eine adventliche Auszeit“ lautet die Einladung des Pfarrgemeinderats der St. Agatha Kirchengemeinde Westenfeld für die kommenden Wochen. Entlang des beliebten Spazierweges „In der Weist“ ist ein Adventsweg entstanden, der in diesem Advent, in dem Treffen nicht wie gewohnt möglich sind, eine besinnliche Alternative sein soll. Entstanden sind sechs Stationen, die mit eigens ausgewählten Texten und Fürbitten zum Innehalten einladen: Eine Zeit des Ankommens, eine Zeit des Innehaltens, eine Zeit der Barmherzigkeit, eine Zeit der Hoffnung, eine Zeit der Stille und eine Zeit der Dankbarkeit. Die Texte sind an den Stationen jeweils an wetterfesten Schildern angebracht, es gibt aber auch kleine Hefte zum Mitnehmen (am Startpunkt des Weges nahe des Westenfelder Kindergartens).

Westenfelder Adventsweg Pfarrgemeinderat Stationen
Den Westenfelder Adventsweg und die Idee dahinter stellten Astrid Japes (li.) und Britta Kaiser vom Pfarrgemeinderat vor. © Rebecca Weber

Heilig Kreuz Gemeinde Arnsberg: Einige Gemeindemitglieder der Heilig Kreuz Gemeinde in Arnsberg haben einen etwas anderen Adventskalender vorbereitet – ganz ohne Schokolade, sondern täglich einer Geschichte. „Lassen Sie sich mit der Geschichte „Das Weihnachtsgeheimnis“ von Jostein Gaarder hinführen zum Heiligen Abend. Jeden Tag wird von Gemeindemitgliedern der Heilig Kreuz Gemeinde im Alter zwischen 20 und 88 Jahren ein Kapitel aus dem Buch vorgelesen. Nehmen Sie sich täglich eine Auszeit von 15 Minuten, zünden eine Kerze an und lassen Sie sich mitnehmen auf eine lehrreiche geheimnisvolle Reise“, so die Einladung. Wer neugierig geworden ist, kann sich bei Martina Gerdes (m.gerdes@caritas-arnsberg.de) melden und bekommt täglich den Link zum Geschichten-Adventskalender.

Pfarrgemeinderat Sundern: Zum Entdecken des Advents in der Innenstadt lädt der Pfarrgemeinderat Sundern mit seiner Adventsaktion ein. Jede Woche wird ein neues Schaufenster in einem Ladenlokal in der Sunderner Innenstadt auf spannende, manchmal unerwartete Weise gestaltet. Passend zu den Adventsfenstern gibt es in den Kernstadtkirchen jede Woche eine neue Adventstüte zum Mitnehmen. Mit Gedanken, Impulsen und Überraschungen für Groß und Klein lädt sie dazu ein, sich in diesem Jahr auch zu Hause auf besondere Weise und mit allen Sinnen auf das Weihnachtsfest vorzubereiten.

Krippenteam Oeventrop: Das Krippenteam der hl. Familie Oeventrop setzt auf ein digitales Angebot für die Adventszeit: Es gibt Anregungen und weihnachtliche Impulse an jedem Adventssonntag und auch Heiligabend zu entdecken. Unter dem Link https://padlet.com/krippenfeierteam/t7wgxkxgutckm0it kommt man zu dem gestalteten Padlet.

KiJu Neheim: Auch für Kinder und Jugendliche fallen in den kommenden Wochen einige beliebte Veranstaltungen weg. Im Kinder- und Jugendzentrum Neheim ist der alljährliche Adventskalender sehr beliebt – und auch dieser findet dieses Jahr in anderer Form statt: An jedem Tag um 14 Uhr postet das KiJu auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken ein Video oder Bild mit einem kleinen Rätsel oder einer Aufgabe. Bis 20 Uhr haben alle Kinder und Jugendlichen von sechs bis 18 Jahren, egal ob sie das KiJu schon besucht haben oder nicht, die Möglichkeit die Lösung an das KiJu-Handy zu schicken. Unter allen richtigen Einsendungen wird der Gewinner des Tages ausgelost und persönlich benachrichtigt. Das Päckchen kann dann in den folgenden Tagen im KiJu abgeholt werden. Grundsätzlich dürfen auch Kinder und Jugendliche aus benachbarten Ortschaften teilnehmen. Die Gewinne können aber nicht zugeschickt werden. Nähere Infos gibt es im KiJu, unter www.kiju-neheim.de oder auf den bekannten Kanälen.

kfd Endorf: Bei der kfd Endorf die Idee, an verschiedenen Stellen im Ort Teile der Weihnachtsgeschichte zu lesen und durch Impulse ihren Sinn zu erschließen. Texte des Diözesan Präses Roland Schmitz dazu liegen an der Heiligfeld Kapelle, den Kapellen in der Sierpke und im Huxenweg, in St. Antonius Klosterbrunnen und in der Sebastian Kirche aus. Familien und andere aus dem Ort sind eingeladen, diese Stationen zu erlaufen und sich so der Botschaft der Weihnacht zu nähern.

„pro-Vokal-Arnsberg“: Der Holzener Chor „pro-Vokal-Arnsberg“ stellt eine Vielzahl an Live- und Studioaufnahmen besinnlicher Sakral-, Advents- und Weihnachtsmusik zur Verfügung. Interessierte können diese Musik auf zweierlei Art und Weise hören: 30 Minuten vor Beginn einer jeden Abendmesse (freitags ab 18 Uhr und samstags ab 18.30 Uhr) oder Andacht wird in der Kirche ein Teil der oben beschriebenen Chormusik über eine technische Anlage übertragen. So können Besucher bis zum Beginn des Gottesdienstes schöne Chormusik genießen und dabei entspannen. Auch über den Link https://pro-vocal-arnsberg.de/Musikalische-Fundgrube/ kann man in die Chormusik hineinhören.

Jägerverein Neheim: Freitags um 18 Uhr wird auf den Social-Media-Kanälen des Neheimer Jägervereins jede Woche ein neues Video veröffentlicht, in dem einer der Jäger Märchenonkels eine Geschichte liest. Die „Onkels“ sind ehemalige Hauptleute, Adjutanten und Obristen des Vereins, die meisten selbst schon mit jahrelanger „Großväter-Erfahrung“. Gelesen werden Märchen und klassische Geschichten. Zuschauen dürfen alle Kinder, die Lust dazu haben – und die Eltern natürlich auch. Die Geschichten sollen ein wenig Abwechslung in die triste Zeit während des Winter-Lockdowns bringen, eine Alternative zum üblichen Fernsehprogamm bieten und auch den Eltern eine kleine Auszeit gönnen. Vielleicht kann die Aktion sogar die ein oder anderen Großeltern inspirieren, selber zu Märchenonkels und –tanten für ihre Enkel zu werden, so der Jägerverein.

Schützenbruderschaft Amecke: Weil der übliche Besuch von Nikolaus sowie Knecht Ruprecht in den Amecker Familien durch die Corona-Restriktionen nicht möglich ist, hat sich die Schützenbruderschaft Amecke eine Alternative einfallen lassen: Sie zeichnet kurze Videobotschaften des Nikolauses für die Kinder auf. Alle Familien, die eine Videobotschaft des Nikolauses für eines oder mehrere Kinder wünschen, schreiben bitte bis Donnerstag, 3. Dezember, eine E-Mail an Dieter Schumacher: Schumacher-Amecke@t-online.de In dieser E-Mail listen sie die Punkte auf, die der Nikolaus über das Kind beziehungsweise die Kinder sagen soll. Zudem, ob der Nikolaus noch auf etwas verweisen soll, zum Beispiel eine Nikolaustüte der Eltern, die an einer bestimmten Stelle steht. Und in der E-Mail muss eine Handynummer stehen, an die die Schützen das Video schicken sollen. Die Schützen nehmen die Videobotschaften des Nikolauses auf. Die Videos verschicken sie am Samstag, 5. Dezember, bis spätestens 16 Uhr an die angegebenen Handynummern.

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