Containeranlage als "Übergangsquartier"

Neue Feuer- und Rettungswache in Arnsberg: Erste Arbeiten haben begonnen

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In diesem Containerkomplex werden die hauptamtlichen Feuerwehrbeamten sowie die Mitarbeiter des Rettungsdienstes übergangsweise unterkommen.

Arnsberg - Die Stadt Arnsberg bekommt in den nächsten Jahren eine neue moderne Feuer- und Rettungswache. Die ersten vorbereitenden Maßnahmen dazu haben jetzt begonnen.

Die neue Wache entsteht am derzeitigen Standort des Feuerwehrgerätehauses und ehemaligen Kreisfeuerwehrhauses an der Ruhrstraße, das laut Feuerwehr "in seinem derzeitigen Zustand nicht mehr dem heutigen Stand der Technik" sei und "erhebliche bauliche Mängel" aufweise. Das Neubau-Projekt sei unter anderem auf Grundlage der Beschlussfassungen des Brandschutzbedarfsplanes der Stadt Arnsberg sowie des Rettungsbedarfsplanes des Hochsauerlandkreises erforderlich geworden. 

"Mit dem Neubau der Feuer- und Rettungswache an der Ruhrstraße in Arnsberg wird die größte Investition in der Geschichte der Stadt Arnsberg in diesem Tätigkeitsfeld in Angriff genommen. Sowohl für die hauptamtlichen als auch für die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen sowie die Beschäftigten im Rettungsdienst werden Arbeits- und Schulungsbedingungen entstehen, die den Vorgaben und Vorstellungen an eine moderne Feuer- und Rettungswache entsprechen", erklärte Arnsbergs Bürgermeister Ralf Paul Bittner. 

Abriss des alten Feuerwehrhauses soll im Sommer 2020 beginnen

Im ersten Schritt des Projektes wurde nun eine Containerwohnanlage zur provisorischen Unterbringung der hauptamtlichen Feuerwehrleute und der Beschäftigten des Rettungsdienstes während der ersten Bauphase errichtet, da die derzeitigen Raumkapazitäten nach Angaben der Feuerwehr nicht ausreichen würden und im weiteren Bauvorhaben weichen müssten. 

Im Brandschutzbedarfsplan ist neben dem Neu-/Ausbau der Feuerwache eine Anpassung von bislang drei auf zukünftig sechs Feuerwehrbeamte im 24-Stunden-Dienst beschlossen worden. "Die Umsetzung erfolgt aufgrund der angespannten Situation am Personalmarkt stufenweise", teilt die Feuerwehr mit. Zukünftig werde auch der derzeit noch am Marienhospital des Klinikums Hochsauerland in Arnsberg stationierte Rettungswagen vom Nordring zur Ruhrstraße umgesetzt. Weiterhin solle in der neuen Einrichtung später ein zweites Fahrzeug vorgehalten werden. Das sogenannte Notarzteinsatzfahrzeug verbleibt vorerst am Marienhospital. 

"Mit der Errichtung der Containerwohnanlage kann das vorzuhaltende hauptamtliche Personal von Feuerwehr und Rettungsdienst sukzessive untergebracht werden, um den Zielvorgaben beider Bedarfspläne zu entsprechen", berichtet die Feuerwehr. Nach dem Bezug des "Übergangsquartiers" soll demnach zum Sommer 2020 mit dem Abriss des im Jahre 1967 errichteten ehemaligen Kreisfeuerwehrhauses begonnen werden.

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