Freitag und Samstag im Kaiserhaus in Neheim

Neuer Aussteller-Rekord bei Arnsberger Ausbildungsmesse

Großen Andrang von Schülern und Eltern erwarten die Veranstalter der Arnsberger Ausbildungsmesse am kommenden Freitag und Samstag.

Arnsberg/Neheim. Die Arnsberger Ausbildungsmesse hat sich zu einem echten Renner entwickelt. „Die Veranstaltung stößt bei Unternehmen und Schülern auf immer größeres ...

Arnsberg/Neheim.

Die Arnsberger Ausbildungsmesse hat sich zu einem echten Renner entwickelt. „Die Veranstaltung stößt bei Unternehmen und Schülern auf immer größeres Interesse“, sagte Bernd Lepski, der Chef der Arnsberger Wirtschaftsförderung (wfa). „Die Firmen versuchen mit zunehmender Tendenz über die Messe Bewerber zu bekommen.“ Die achte Ausbildungsmesse findet am 19. und 20. Mai im Neheimer Kaiserhaus statt und stellt mit 75 Ausstellern einen neuen Rekord auf.

„Erstmals dabei sind die Bezirksregierung, die Fachinnung für Kälte- und Klimatechnik sowie die Lehranstalt für PTA des Hochsauerlandkreises“, betonte Organisator Dirk Hoffmann von der wfa bei der Vorstellung des Messe-Programms. „Die Resonanz ist überragend.“ Für Lepski steht fest: „Die Tendenz ist eindeutig. Es wird künftig mehr Ausbildungs-Stellen als Bewerber geben. Die Unternehmen haben das erkannt. Für sie ist diese Messe sehr wichtig.“ Raimund Reuther, stellvertretender Leiter des Berufskollegs am Berliner Platz, erklärte: „Diese Messe ist unabdingbar. Sie hat eine Vorreiter-Rolle für den HSK und den Bereich Hellweg.“

„Das Programm an beiden Tagen ist umfangreich und informativ“, meinte Hoffmann. Er verwies dabei unter anderem auf das von der IHK organisierte „Azubi-Speed-Dating“, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler persönlich bei zahlreichen Firmen und Institutionen vorstellen und im 10-Minuten-Takt Gespräche mit den Ausstellern führen können. „Sie erhalten dann ein Zertifikat für ihre Bewerbungsunterlagen.“

Auch in diesem Jahr wird die Ausbildungsmesse durch eine Projektgruppe des Franz Stock-Gymnasiums unter Leitung von Studienrat Achim Dymek begleitet. „Die Kooperation läuft seit drei Jahren“, erklärte Dymek und stellte die Schülerinnen Kim Schulte, Kristina Hersche und Pia Tillmann als Marketing-Team vor. Wie im letzten Jahr sollen die Schülerinnen auch diesmal die Besucher der Messe befragen. Die Auswertung der Fragebögen im letzten Jahr hat ergeben, dass die Messe bei den jungen Leuten sehr gut ankommt. „Es waren rund 100 Interviews, das positive Echo, was Information, Angebot und Orientierung betrifft, lag bei rund 90 Prozent Zustimmung.“

Torsten Milinski von der Agentur für Arbeit berichtete, dass auch die Eltern der Schüler von der Messe angetan waren. „Sie fanden die Veranstaltung als eine Bereicherung und wichtige Orientierung.“ Neben der Besucherbefragung geht es in der Kooperation mit dem Franz Stock-Gymnasium diesmal um einen weiteren Marketing-Ansatz. „Wie erreichen wir die jungen Leute durch die neuen Medien?“, meinte Dymek. In Kooperation mit der im Kaiserhaus ansässigen digitalen Konzeptagentur Frejman wurden acht Werbefilme bzw. Spots, beispielweise über die spannendsten Ausbildungsberufe, produziert. „Die Arbeit hat richtig Spaß gemacht“, meinte Andreas Jansen (Frejman). Die Filme sind über den Facebook-Kanal der Ausbildungsmesse abrufbar und werden per WhatsApp verschickt.

Alle relevanten Infos zur Veranstaltung finden sich auch in der aktualisierten „App“ zur Messe, die unter der Adresse http://wfa-app.nexoma.de zum Download zur Verfügung steht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare