Sponsorenlauf am 20. April

Neuer Masterplan Sport: Hüstener Stadion Große Wiese soll renoviert werden

Im Stadion Große Wiese stellten Jürgen Kilpert, Bürgermeister Ralf Paul Bittner, Rainer Müller und Peter Kleine (v.l.) die Zukunftspläne für das Stadion vor. Foto: Gaby Decker

Hüsten. Das Stadion Große Wiese ist in die Jahre gekommen. Es bedarf einer Überholung und Renovierung. Das haben die Verantwortlichen längst bemerkt und die Vorbereitungen dafür getroffen. Der neue Bürgermeister Ralf Paul Bittner blickt dabei in eine Richtung mit Jürgen Kilpert vom Immobilienservice Arnsberg, Peter Kleine, Fachbereichsleiter für Kultur, Sport, Weiterbildung und Tourismus und natürlich mit Rainer Müller, dem Vorsitzenden des SV 09 Hüsten.

Bürgermeister Bittner erklärte dazu: „Wir haben in Gesprächen mit dem SV 09 Hüsten die Sache lösungsorientiert behandelt. Allerdings ist der Gesamtsport wichtig. Wir müssen versuchen jeden Sport anzubieten. Es wird ein Masterplan Sport erarbeitet werden. Dies ist gleichzeitig eine Chance und eine Herausforderung. Aber der Sport ist für das Renommee einer Stadt sehr wichtig und es besteht der Wunsch, diese Spielstätte wieder auf ein anderes Niveau zu heben.“ Das Thema „Masterplan“ wird auch das erste Thema auf der neuen Bürgerplattform sein. Die Öffentlichkeit wird also mit ins Boot geholt. Peter Kleine wies darauf hin, dass der Wunsch nach Bewegung auch immer individueller werde und man vielleicht auch auf gewisse Trendsportarten reagieren müsse. Jürgen Kilpert bescheinigte dem Stadion einen nicht mehr zeitgemäßen Zustand. Vom Baulichen her gesehen sei zwar alles in einer guten Verfassung, „aber die technische Ausstattung muss verbessert werden“. 

Kilpert versicherte, dass im Mai die Arbeiten für die sanitären Anlagen, Heizung und Lüftung sowie Duschkabinen ausgeschrieben würden. „In diesem Zuge werden natürlich auch Behinderten-Toiletten eingerichtet. Und alles wird auch von außen erreichbar sein. Die Arbeiten werden in zwei Abschnitte geteilt. Mit den Bauarbeiten wird noch 2018 begonnen, so dass wir im nächsten Jahr damit fertig sein werden.“ Insgesamt werden für die Arbeiten im Stadion Ausgaben von rund 500.000 Euro veranschlagt. Allerdings müsse pro Jahr mit etwa zehn Prozent Steigerung gerechnet werden. Die sei den übervollen Auftragsbüchern der Firmen geschuldet, so Kilpert. Im Haushalt der Stadt Arnsberg stehen aktuell 240.000 Euro Eigenmittel für die Weiterentwicklung des Sport- und Soleparks Große Wiese zur Verfügung. Mit diesen Eigenmittel sollen zukünftig weitere Fördermittel realisiert werden. Eine Umsetzung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen am Stadion Große Wiese sei daher erst nach Fertigstellung des Masterplans Sport und der Akquirierung von Fördermitteln möglich, macht die Stadtverwaltung deutlich. 

Eine Arbeit ist hingegen schon fertig und auch ausprobiert beim U19-Länderspiel am Wochenende – das Flutlicht ist erneuert worden und schon von DFB und UEFA abgenommen worden. „Zum Schluss funktionierten nur noch wenige Lampen“, berichtet Rainer Müller. „Das war nicht mehr zumutbar. Das hat insgesamt 29.000 Euro gekostet. Die Stadt hat davon die Lohnkosten übernommen. Der Verein übernimmt das Material in Höhe von 20.000 Euro. Wir haben bei der Volksbank schon dafür das Crowdfunding angestoßen. 7.500 Euro müssten es sein. Weiter steht für den 20. April ein Sponsorenlauf mit dem LAC Hochsauerland an.“ Für diesen Lauf wurde dann sogleich Bürgermeister Bittner gebeten, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Seine Zusage verband er mit dem Versprechen, mit laufen zu wollen. „Aber bitte nur außerhalb der Konkurrenz“.

Am Freitag, 6. April, spielt der SV Hüsten gegen den SV Hohenlimburg. Es ist ein Landesliga Duell.

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