„Bisher läuft alles wie am Schnürchen“

Alles auf einer Ebene : Paul-Schneider-Haus auf dem Mühlenberg wird barrierefrei 

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Präsentieren den Bauplan zum barrierefreien Umbau des Paul-Schneider-Hauses auf dem Mühlenberg: (v.l.) Jochen Ullrich (Technischer Bauherrenvertreter), Pfarrerin Ulrike Rüter, Beate Ullrich (Vorsitzende des Presbyteriums) und Architekt Stephan Häger.

Das Paul-Schneider-Haus, Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Hüsten auf dem Mühlenberg, wird barrierefrei. Dazu werden zwei ältere, nicht renovierbare Gebäudeteile abgerissen und ein moderner Anbau erstellt.

Hüsten – Der Haupteingang an der Friedrich-Naumann-Straße wird verlegt und mit einer Rampe versehen.

Auch eine Behindertentoilette und ein barrierefreier Notausgang sind geplant. Um diesen Notausgang zu realisieren, schütten die Beteiligten eine Terrasse auf. Zudem wird der jetzige Gemeinderaum erweitert.

Wunsch bestand schon lange

Die Vorarbeiten für den Abriss haben die Handwerker bereits abgeschlossen und somit ging es jetzt samt Bagger richtig los. Der Wunsch, das Haus barrierefrei zu gestalten, bestand laut der Vorsitzenden des Presbyteriums, Beate Ullrich, schon lange. „Im Haus sind viele Treppchen und Ebenen. Das hat man in den 70er Jahren so gemacht, weil es schick war. Und jetzt stellen wir natürlich fest, dass die älteren Leute die Treppen schwer hoch kommen. Der Rollator muss beispielsweise draußen bleiben. Das ist also alles sehr schwierig“, erläutert die Vorsitzende.

So hatten die Beteiligten anfänglich den Wunsch, wenigstens die Toiletten auf eine Ebene zu holen, denn diese sind eigentlich im Keller. „Daraus hat sich entwickelt, dass wir doch einen Gesamtumbau machen wollen“, so Beate Ullrich weiter.

Arbeiten sollen im September beendet sein – Einweihungsfeier geplant

Jochen Ullrich, der ehrenamtlich als Technischer Bauherrenvertreter agiert, ist guter Dinge, dass die Arbeiten im September beendet sein werden, denn bisher „laufe alles wie am Schnürchen“. Vor Ort sind heimische Betriebe im Einsatz. Auch eine Einweihungsfeier haben die Initiatoren im Auge.

Jochen Ullrich rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von rund 300.000 Euro. Die Kirchengemeinde finanziert die Renovierung aus eigenen Mitteln und plant, zusätzliche Fördermittel zu beantragen.

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