Neuer Treffpunkt im Quartier soll entstehen

Pläne für Mehrgenerationenfläche am "Storchennest" in Gierskämpen vorgestellt

Hecken werden entfernt und der Parkplatz verlegt, damit sich die neue Mehrgenerationenfläche und das Freibad „Storchennest“ gut ergänzen. Foto: Gaby Decker

Arnsberg. Unmittelbar an das Freibad Storchennest angrenzend soll im Quartier Gierskämpen eine Mehrgenerationenfläche entstehen, mit der auch das Bad eine Aufwertung erfährt. In einer Versammlung mit interessierten Bürgern des Quartiers stellte Ralf Schmidt, Fachdienstleitung Grünflächen, Forst, Friedhöfe, den Plan für diese Fläche vor. Zwei Termine hatte es in der Vergangenheit schon gegeben, bei denen die Bürger ihre Vorstellungen einbringen konnten.

Ein Stück der Liegewiese des Freibades wird mit in die Mehrgenerationenfläche einfließen. Auf einer Fläche von 700 Quadratmetern soll ein Treffpunkt für Alt und Jung eingerichtet werden. „Das Freibad ist nur eine begrenzte Zeit im Jahr geöffnet. Hier soll etwas entstehen, das immer genutzt werden kann“, erklärte Ralf Schmidt. „Solch eine multifunktionale Fläche fehlte bisher im Quartier. Sie wird Gierskämpen aufwerten.“ 

Schmidt erklärte die Einzelheiten der Fläche, in die er einige Anregungen aus den voran gegangenen zwei Treffen aufgenommen hatte. „Der jetzige Parkplatz wird mit zum Eingangsbereich der neuen Fläche gehören. Wir wollen das Parken neu ordnen und an der Böschung zum Hohen Nacken einen Parkstreifen einrichten. An dieser Stelle warfen einige Bürger ein, dass dieser Streifen nicht ausreichen werde. 

Der Freiflächenexperte machte klar, dass es keine andere Möglichkeit gebe und auf dem Parkstreifen mindestens genauso viele Autos parken könnten, wie auf der alten Fläche. „Auf dem Platz selbst werden die alten Hecken entfernt, damit ein freier Blick bis ins Freibad hinein gewährleistet ist. Der Blick muss offen sein, damit man sich dort wohl fühlt.“ Die multifunktionale Fläche müsse auch veränderbar sein, so Schmidt. „Es muss ja nicht Jahrzehnte so bleiben, wie wir es jetzt gestalten.“ 

Vorgesehen ist, die Fläche mit Bewegungsgeräten beziehungsweise Fitnessgeräten zu bestücken. Eine Ecke für ein Boulespiel wird es geben – hier hofft Schmidt dass das gut angenommen wird. „Vielleicht finden sich ja Menschen, die das regelmäßig machen und ihren Spaß dabei haben.“ Sitzmöglichkeiten sind auch eingeplant. Hierfür sind Bänke aus Beton vorgesehen. „Sie haben den Vorteil, dass sie nach einem Regenguss schnell wieder trocken sind und sich in der Sonne schnell wieder aufwärmen.“ Etwas ganz Besonderes hat er sich für die Kinder ausgedacht. Es soll ein großes Spielschiff aufgestellt werden, auf dem sich die Kinder austoben können. Von dieser Idee waren auch die anwesenden Erwachsenen begeistert. 

Finanziert wird das Ganze durch „Zuweisung für Investitionen an Gemeinden zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“. 120.000 Euro waren für die Mehrgenerationenfläche vorgesehen. Die Sanierung des Freibades Storchennest war allerdings teuerer als geplant. So dass man für die neue Fläche die Kosten auf 85.000 Euro reduzieren musste. Ralf Schmidt verkündete am Schluss die gute Neuigkeit, dass zur Saisoneröffnung Mitte Mai alles fertig sein werde.

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