Sebastian Ricke und Saskia Bours sind Königspaar in Neheim

Regenten jubeln im Regen

Für zwei Jahre regieren nun Sebastian Ricke und Saskia Bours die Neheimer Schützenbruderschaft.

Das Wetter meinte es in diesem Jahr nicht gut mit den Neheimer Schützen – der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. So wurde der neue Schützenkönig Sebastian Ricke am Montag unter der Vogelstange auch im Dauerregen bejubelt.

Mit dem 163. Schuss setzte er sich beim Vogelschießen am Fresekenhof gegen die Konkurrenz durch. Der 31-jährige König ist als Kundendiensttechniker bei der Firma Gebro Herwig tätig und nach eigenen Angaben von Geburt an Schütze. Im Schützenvorstand ist er seit 2010 und seit 2013 auch Leiter der zweiten Kompanie. Diese hat er nach zehn Jahren wieder zur Königskompanie gemacht. „Das wurde mal wieder Zeit“, so Sebastian Ricke, für den mit dem Königstitel ein Traum in Erfüllung gegangen ist. Zur Königin nahm er seine 31-jährige Freundin Saskia Bours, die als Sport- und Fitnesskauffrau tätig ist. Beide teilen die Leidenschaft für das Schützenwesen. So ist Saskia Bours seit dem vergangenen Jahr Leiterin der Jugendkompanie der Schützenbruderschaft St. Johannes Baptist Neheim. Auch am Abend, als die neuen Regenten vom Fresekenhof abgeholt wurden, machte der Regen keine Pause. Kurzerhand wurde das strahlende Königspaar unter einem blau-weißen Pavillon-Baldachin zum Festzelt geleitet und ließ sich mit lauten „Horrido-Rufen“ von den Neheimern feiern.

Zuvor hatte Oberst Andreas Cloer mit einem großen Dankeschön für zwei tolle Jahre das scheidende Königspaar Dominik Reuther und Sarah Schulze verabschiedet. Sie hatten ihren großen Auftritt am Sonntag im Festzug mit zahlreichen Gastvereinen. Der Dauerregen konnte die zahlreichen Besucher nicht abschrecken, die mit bunten Schirmen am Straßenrand standen und dem Festzug zujubelten. Für diese Treue bedankte sich der Oberst im Anschluss: „Das gibt es nur in Neheim.“

Weitere Fotos vom Festzug am Sonntag gibt es im Internet unter www.sauerlandkurier.de -> Galerien (Von Rebecca Rath, r.rath@sauerlandkurier.de)

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