„Wir sind die Zukunft der Schützen“

„Knaller-Typen 2017“: Jungschützen aus Arnsberg und Sundern packen vor Ort mit an

Die Jungschützen aus Hüsten stellten bereits den Bundesjungschützenkönig und den Europaprinzen.

Arnsberg/Sundern. Die Jungschützen aus Arnsberg und Sundern können viel mehr als nur feiern. Das wird nicht nur Jahr für Jahr in den jeweiligen Orten deutlich, sondern auch in den Bewerbungen der „Knaller-Typen 2017“ die SauerlandKurier und Sparkasse Arnsberg-Sundern suchen. „Wir sind eine junge, dynamische Truppe mit inzwischen langer Tradition und frischem Wind“, beschreiben zum Beispiel die Jungschützen aus Holzen.

Auch über das Schützenfest hinaus pflegen die Jungschützen aus Holzen ihre gute Gemeinschaft.

Den Jahresverlauf gestalten die Holzener natürlich mit dem Besuch verschiedener Schützenfeste (darunter auch Stadt-, Kreis- und Bundesschützenfest) und der Jungschützenfahrt. Aber auch Brauchtumspflege und Mithilfe an der Schützenhalle gehören für die Jungschützen mit dazu. Den Kontakt zu benachbarten Vereinen pflegen sie unter anderem durch ihre Teilnahme am „BattleCup“.

Dass die Holzener Jungschützen auch für einen Spaß zu haben sind, zeigen sie im Video

Ihre starke Gemeinschaft stellt die Jugendkompanie Hüsten in den Mittelpunkt: „Diese existiert nun schon seit 40 Jahren und stellt so eine der ältesten Jugendkompanien im Kreisschützenbund Arnsberg dar und weit über dessen Grenzen hinaus. Unter den vielen Mitglieder bestehen engste Freundschaften, die nicht nur an den Schützenfesten zusammenkommen. Uns zeichnet außerdem die Verbindung mit der Kirche und dem eigenen Ort aus. Wir fühlen uns einfach verdammt wohl in unserem Ort und sind stolz darauf.“ Ein besonderes Highlight für die Hüstener Jungschützen das Jahr 2013, in dem Jugendkönig Dirk Mikolajczak Bundesjungschützenkönig wurde und 2015 auch den Titel des Europaprinzen in den Sauerländer Schützenbund holte. „Wir werden unseren Enkelkindern noch von diesem Erlebnis berichten“, so die Hüstener Jungschützen. Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben, sind auch den „Horridux“-Jungschützen aus Stockum wichtig: „Uns macht aus, dass wir uns selber nicht so ernst nehmen und die ‘großen’ Schützen auch gerne mal auf den Arm nehmen, was sich ja auch an unserem Namen bemerkbar macht. Letztes Jahr haben wir zudem unseren Festzug kurzerhand durch den neu erbauten Supermarkt gelegt und alle Kunden dort unterhalten. Wir sind also ein spontaner, lustiger Haufen.“ Doch natürlich fehlt den Jungschützen eine gewisse Ernsthaftigkeit nicht: „Mit unserem Assantee-Kaffee im November halten wir unsere Generalversammlung ab. Assantee bedeutet soviel wie ‘Danke’ und erinnert uns daran, dass nicht alles selbstverständlich ist.“ 

Aktionen rund um und für das Dorf sind auch den Jungschützen aus Niedereimer ein wichtiges Anliegen. Auf die Frage, was sie ausmacht, antworten sie: „Hilfsbereitschaft, Aktivitäten im Dorf, um die Jugend zu stärken und diese zusammenbringen.“ Zu den eigenen Veranstaltungen zählen unter anderem Planwagenfahrten, Grillabende und Weihnachtsmarkt-Ausflüge. Ein besonderes Highlight im Jahresverlauf ist für die Hüstener der Tagesausflug der Jugendkompanie. „Hier dankt der Vorstand vor allem seinen zahlreichen Mitgliedern und veranstaltet einen harmonischen Tag. Mit dem Planwagen durchs Sauerland und anschließendem Wettstreit um den Pokal des ‘größten Naglers’ lassen es sich die Jungs gut gehen. Bei dem Tagesausflug werden auch seit Jahren die Ehrenmitglieder der Jugendkompanie eingeladen. Die geselligen Stunden mit den Gründervätern der Jugendkompanie möchte man nicht missen. Man holt sich Ratschläge und plaudert über alte Zeiten, denn ohne sie hätten wir nicht das 40-jährige Jubiläum in diesem Jahr feiern können.“ Neben traditionellen Brauchtumsveranstaltungen sorgen zahlreiche Veranstaltungen – von Maiwanderung bis Silvester – für guten Zusammenhalt der Hüstener Jugendkompanie. Zudem zeichne sich die Kompanie durch ihre große Arbeitsbereitschaft aus, „egal wo wir helfen können, wir sind bereit etwas für unseren Ort zu tun.“ Und auch der Kontakt zu anderen Vereinen ist ihnen wichtig, zum Beispiel beim Battlecup und dem Fußballturnier der Jugendkompanien. Deutlich appellieren die Hüstener: „Nur gemeinsam kann man stark sein und etwas erreichen. Die Jugend muss zusammen halten, denn wir sind die Zukunft der Schützen und können etwas bewegen. Wir dürfen uns nicht klein kriegen lassen, also müssen wir alle zusammenhalten.“

Auch die Hüstener haben 2014 bei der Cold Water Challenge mitgemacht

Die "Knaller-Typen 2017"

Unter dem Titel „Knaller-Typen 2017“ suchen SauerlandKurier und Sparkasse Arnsberg-Sundern in diesem Jahr erstmals die Jungschützen des Jahres und wollen wissen, was die Jungschützen in Arnsberg und Sundern ausmacht. Allein für ihre Bewerbungen konnten sich die Jungschützen 100 Euro für ihre Vereinskasse sichern. Die drei Jungschützen mit der geringsten Schusszahl erhalten am Ende der Saison einen flüssigen Sonderpreis für eine schöne Party. Für die feierliche Gewinnübergabe wurde bereits ein würdiger Ort gefunden: Die Sieger werden bei der Jungschützenparty im Rahmen des diesjährigen Kreisschützenfestes in Hüsten gekürt.

"Knaller-Typen 2017" - die Teilnehmer

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