1. SauerlandKurier
  2. HSK
  3. Arnsberg

Schwimmer aus sieben Nationen werden in Neheim erwartet

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Paul Senske

Kommentare

Der traditionelle Einmarsch der Nationen, der emotionale Höhepunkt des Festes, erfolgt am Samstag um 14 Uhr. Foto: Archiv
Der traditionelle Einmarsch der Nationen, der emotionale Höhepunkt des Festes, erfolgt am Samstag um 14 Uhr. Foto: Archiv

Neheim. Auch nach über 40 Jahren hat das Internationale Schwimmfest des SV Neptun Neheim-Hüsten nichts an Attraktivität eingebüßt. Im Gegenteil: Die 46. Auflage vom 2. bis 4. Juni im Freibad an der Jahnallee dürfte erneut ein echtes Highlight werden. „Was Teilnehmer und Starts betrifft, sind unsere Kapazitäten weitgehend ausgeschöpft“, sagte Organisationsleiterin Dorothee Risse bei der Vorstellung des Programms.

„Das Interesse ist riesengroß. Es ist ein Fest, nicht nur eine Veranstaltung“, meinte die 1. Geschäftsführerin Elke Augustini. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir in vier Jahren unser 50. Schwimmfest feiern können.“

Doch zunächst richtet sich der Blick auf die diesjährige Veranstaltung am Pfingstwochenende. Allein die Zahlen unterstreichen die Dimension und Bedeutung der Veranstaltung. 835 Schwimmer sind gemeldet, das sind 80 mehr als im letzten Jahr. Sie stammen aus sieben Nationen und 43 Vereinen. 4365 Einzelstarts und 110 bei den Staffeln sind vorgesehen, was auch eine deutliche Steigerung gegenüber 2016 bedeutet.

Fünf Vereine sind seit über 40 Jahren dabei: Deventer (Niederlande), Schoten (Belgien), der SSV Meschede, Aegir Arnsberg und Marsberg. Drei Klubs aus München, Herten und Wuppertal sind erstmals am Start. „Nach 2011 und 2013 ist es zahlenmäßig die drittgrößte Resonanz“, betonte Dorothee Risse, die ihre Premiere als Organisations-Chefin feiert. „Über 100 Helfer vom SV Neptun sind für Vorbereitung und Durchführung im Einsatz.“

„Unser Fest verbindet Völker“

Auch sportlich kann sich das bundesweit bedeutende Schwimmfest durchaus sehen lassen. „Es hat ein sportlich hohes Niveau“, meinte Pressesprecherin Dorothe Domke, die sich wie jedes Jahr darauf freut, dass „so viele Menschen friedlich zusammenkommen und ein Fest feiern. Wir sind vereint. Unser Fest verbindet Völker.“ Das unterstreicht der Blick auf die Nationen: Die Niederlande, Belgien, Ghana, Nigeria, Rumänien (Partnerstadt Alba Julia), Frankreich und natürlich Deutschland sind vertreten. „An den drei Tagen ist bei uns richtig was los. Es brummt wie im Bienenstock“, so Elke Augustini. Lukullisch wird auch etwas Besonderes angeboten. „Es ist der selbstgemachte Quark mit Obstsalat oder mit Erdbeeren. Das ist der lukullische Renner, leicht und lecker. Der schmeckt allen.“

Das sportliche Programm beginnt am Freitag (2. Juni) um 14 Uhr. Samstag und Sonntag geht es jeweils um 7.30 Uhr los. „Das Einschwimmen erfolgt bereits um 6 Uhr“, betonte Dorothe Domke. Der letzte Start ist am Sonntag kurz vor 19 Uhr. Das Rahmenprogramm sieht für Freitag den Empfang des Bürgermeisters (20 Uhr) vor. Der traditionelle Einmarsch der Nationen, der emotionale Höhepunkt des Festes, erfolgt am Samstag um 14 Uhr. Am Sonntag beginnt der Internationale Frühschoppen mit Verleihung der Wanderpokale und Ehrungen um 10.30 Uhr. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei.

Auch interessant

Kommentare