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„Smart Cities“ in Südwestfalen: So geht es jetzt im Modellprojekt weiter

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Smart Citys Südwestfalen Agentur
Die Pionierkommunen des Modellprojekts „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“ haben gemeinsam mit den Bürgern eigene Smart-City-Strategien entwickelt. © Südwestfalen Agentur

Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest: Diese fünf Kommunen sind Teil des Modellprojekts „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“. Sie gehen voran, wenn es um eine kluge und nachhaltige Stadtentwicklung geht, profitieren soll die gesamte Region. 

Arnsberg/Olpe - In den letzten beiden Jahren haben die fünf Pionierkommunen gemeinsam mit den Bürgern jeweils eine eigene Smart-City-Strategie erarbeitet. Die Strategien und die individuellen Wege dorthin stellen sie nun am 18. November auf der „Smart Cities: Konferenz“ vor. Im Vorfeld informiert die Social-Media-Kampagne „#5malklug“ über die Smart Cities des südwestfälischen Modellprojekts.

„Eine Smart City ist für uns eine Stadt, die sich umfassend damit beschäftigt, wie sie auch für nachfolgende Generationen attraktiv sein kann“, erklärt Matthias Barutowicz die südwestfälische Definition einer Smart City. Er koordiniert das Modellprojekt bei der Südwestfalen Agentur und arbeitet eng mit den Projektmanagern der Pionierkommunen zusammen. „Die Städte nutzen also gezielt die Chancen der Digitalisierung und moderne Technik, sei es in Verwaltung, Mobilität, Wirtschaft, Kultur, Bildung oder anderen Lebensbereichen. Besonders wichtig ist dabei, dass eine Smart City immer in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern (weiter)entwickelt wird und sich so nach ihren Wünschen und Bedürfnissen ausrichtet.“

Jetzt geht es um konkrete Maßnahmen und Projekte

Jetzt, wo die Strategien stehen, geht es an konkrete Maßnahmen und Projekte, die bis zum Jahr 2026 umgesetzt werden. Auch die Stadt Arnsberg hat in den vergangenen Wochen mit den Bürgern an Ideen gearbeitet. Die Ideen sind vielfältig und reichen von Ehrenamtsportalen über New-Work-Ansätze in der Verwaltung bis hin zu Mobilitäts-Hubs im Stadtgebiet oder in Gewerbegebieten. Auch digital unterstützte Naturerlebnispfade, smarte Bürgerhäuser, die Neunutzung von Leerständen und der Einsatz von Lastenrädern für einen klimafreundlichen Lieferverkehr in der Innenstadt gehören zu Ideen, die im Rahmen des Modellprojekts umgesetzt werden sollen. Die Maßnahmen, Projekte und Strategien, die in den Pionierkommunen entstehen, werden mit den restlichen Kommunen in Südwestfalen geteilt.

Ein smartes Netzwerk für Südwestfalen

Ein smartes Netzwerk soll so in Südwestfalen entstehen. Nicht nur innerhalb des Modellprojekts, sondern auch im Zusammenspiel mit anderen Programmen in der Region. „Die Ideen, die im Smart-City-Netzwerk entstehen, geben neue Impulse, zum Beispiel für das Strukturprogramm Regionale 2025, das wir derzeit bei uns der Region umsetzen dürfen. Schon fast 60 Vorhaben aus unterschiedlichsten Bereichen und Akteuren sind hier bereits unterwegs“, erklärt Dr. Stephanie Arens, die bei der Südwestfalen Agentur den Bereich Regionale Entwicklung leitet.

Die diesjährige „Smart Cities: Konferenz“ findet nun am 18. November von 10 bis 16 Uhr als hybrides Format statt und bietet Interessierten aus der gesamten Region die Möglichkeit, sich über den aktuellen Status des Modellprojekts zu informieren, sich auszutauschen und auch eigene Ideen einzubringen.

Mit der Kampagne „#5malklug“ geben die Südwestfalen Agentur und die Pionierkommunen im Vorfeld auf ihren Social-Media-Kanälen Einblicke in das Themenfeld Smart City und die Arbeit in den Kommunen. Infos und Anmeldung auch unter https://smartcities-suedwestfalen.com/konferenz/

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