"Option für nachhaltige, zukunftssichernde Lösung"

Sparkassen Arnsberg-Sundern und Meschede nehmen Gespräche über mögliche Fusion auf

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Die Sparkassen Arnsberg-Sundern und Meschede haben Sondierungsgespräche über eine mögliche Fusion aufgenommen.

Arnsberg/Meschede. Kommt es zur Fusion der Sparkassen Arnsberg-Sundern und Meschede? Die beiden Kreditinstitute haben jedenfalls Sondierungsgespräche aufgenommen, wie die Stadt Arnsberg am Mittwoch mitteilte.

"Die aktuellen Herausforderungen in der Finanzwirtschaft nehmen zu und auch die regionalen Sparkassen bleiben davon nicht verschont. Die fortschreitende Digitalisierung und die damit verbundene Veränderung der Inanspruchnahme von Dienstleistungen, die auf uns zu kommende demografische Veränderung, die immer weiter wachsenden regulatorischen Anforderungen und die noch bis in die Anfänge des nächsten Jahrzehnts andauernde Niedrig- bzw. Negativzinsphase sind für die Sparkassen in den nächsten Jahren große zu bewältigende Aufgaben", heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Vor diesem Hintergrund sehen es die Sparkassen Arnsberg–Sundern und Meschede nach intensiver Diskussion als richtig an, "dass auch zwei gesunde Sparkassen miteinander ausloten, ob ein partnerschaftliches Zusammenkommen - ohne eine wirtschaftliche Notwendigkeit - zukunftsweisend sein kann". Es soll geprüft werden, ob in einem größeren Institut die wachsenden Aufgaben nicht besser gelöst werden können, indem man "unter anderem Synergieeffekte durch gemeinsames Tun stärker und zukunftssicher aufstellen" könne.

"Geschäftsgebiete ergänzen sich bestens"

In den Kundenbereichen ergäben sich nach Angaben der Stadt keine Überschneidungen, sodass sich die beiden angrenzenden Geschäftsgebiete bestens ergänzen und eine sich unterstützende Marktbearbeitung ermöglichen würden. "Kompetenzsicherung in der Fläche für die Firmen- und Privatkunden in der Region, interessantere Arbeitsplatzalternativen und vielfältigere Aufstiegsmöglichkeiten für die Beschäftigten beider Häuser wären eine weitere positive Option einer größeren Sparkasse", teilt die Stadt mit.

Unter diesen Voraussetzungen und aus ihrer strategischen Verantwortung heraus haben die beiden Verwaltungsräte der Sparkassen unter Beteiligung der vier Bürgermeister Ralf Paul Bittner (Arnsberg), Ralph Brodel (Sundern), Christoph Weber (Meschede) und Stephan Kersting (Eslohe) beschlossen, Sondierungsgespräche zu führen. Die Sparkassenvertreter seien davon überzeugt, dass eine Fusion eine Option für eine nachhaltige, zukunftssichernde Lösung für die Sparkassen darstellen und einen Beitrag für eine stabile Sparkassenlandschaft in der Region leisten könne.

"Eine abschließende Klärung wird bis zum Jahresende erwartet", kündigt die Stadt an.

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