Mit Hubschrauber gesucht

Vermisster aus dem Rheinland mit Bezügen ins Sauerland: Polizei startet Öffentlichkeitsfahndung

Im Kreis Euskirchen wird ein Mann vermisst. Eine Spur führt ins Sauerland, wo die Polizei mit einem Hubschrauber nach dem Vermissten suchte.
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Im Kreis Euskirchen wird ein Mann vermisst. Eine Spur führt ins Sauerland, wo die Polizei mit einem Hubschrauber nach dem Vermissten suchte. (Symbolfoto)

Im Fall des Vermissten aus dem Rheinland, der Bezüge ins Sauerland hat, hat die Polizei im Kreis Euskirchen jetzt eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet. Der 50-jährige Sebastian S. ist nach wie vor nicht aufgetaucht.

Update, 20. November, 16.45 Uhr: Seit dem 11. November wird der 50-jährige Sebastian S. aus Bad Münstereifel vermisst. Die Polizei sucht im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung nach dem Mann, der auch Bezüge ins Sauerland hat.

Der Vermisste, der laut Polizei etwa 1,72 Meter groß ist und grau-schwarz meliertes Haar hat, sei „als Folge eines medizinischen Eingriffes auf Medikamente angewiesen, die er jedoch nicht mitführt“. Daher sei davon auszugehen, „dass er sich mittlerweile bereits in hilfloser Lage befindet, beziehungsweise zeitnah in diese geraten dürfte“.

Sebastian S. hat laut einer privaten Vermisstenmeldung auf Facebook Bezug nach Arnsberg und Meschede. Im Bereich des Waldfriedhofs in Arnsberg hat die Polizei am vergangenen Wochenende auch bereits nach dem Vermissten gesucht - und dabei unter anderem einen Hubschrauber eingesetzt.

Die Polizei im Kreis Euskirchen hofft nun auf Hinweise auf den Aufenthaltsort von Sebastian S. Diese werden unter poststelle.euskirchen@polizei.nrw.de oder 02251/799-0 entgegengenommen. Hinweisgeber können sich aber auch in jeder anderen Polizeidienststelle oder unter 110 bei der Polizei melden.

Vermisster aus Bad Münstereifel: Suchaufruf auf Facebook

Erstmeldung vom 16. November: Euskirchen/Arnsberg - Ein Vermisstenfall aus dem Rheinland macht im sozialen Netzwerk Facebook die Runde. Eine Frau hat dort einen „Freund und Lehrerkollegen“ als vermisst gemeldet und der Meldung ein Foto des Mannes hinzugefügt. Der Beitrag wurde auf Facebook bereits fast 5000 Mal geteilt (Stand 16. November, 11.30 Uhr) und erreichte entsprechend viele Menschen.

Demnach wird der 50-jährige Sebastian S. seit Mittwochnachmittag (11. November) vermisst. „Zuletzt wurde er gesehen im Bereich 53909 Zülpich“, heißt es im Facebook-Posting. Die Spur des Vermissten könnte ins Sauerland führen: „Von dort aus kann er sich auf den Weg Richtung Arnsberg /Meschede/Münster in seine alte Heimat aufgemacht haben.“

Vermisster aus dem Rheinland: Suche mit Hubschrauber ohne Erfolg

Tatsächlich wurde in Arnsberg bereits nach Sebastian S. gesucht, wie Polizeisprecher Sebastian Held auf Nachfrage bestätigte: „Wir haben in der Nacht zu Sonntag Hinweise darauf erhalten, dass der Vermisste sich im Bereich des Waldfriedhofs in Arnsberg aufhalte.“ Die Polizei suchte das Areal am Fuße des „Ochsenkopfs“ daraufhin ab und setzte dabei auch einen Hubschrauber ein - ohne Erfolg: „Es konnte keine Person gefunden werden“, berichtete Held. Die Polizei im HSK habe demnach aktuell keine Hinweise auf den Aufenthaltsort von Sebastian Sammet.

Die Verfasserin der Vermisstenmeldung auf Facebook scheint sehr besorgt zu sein: „Er befindet sich in einem hilflosen Zustand und ist auf sehr wichtige Medikamente angewiesen.“ Sie bittet um Hinweise an die Handynummer 0162/5999966 oder an „jegliche Polizeidienststelle“.

In Brilon kam bei der Suche nach Vermissten ebenfalls ein Hubschrauber zum Einsatz: Drei Kinder waren aus einer Jugendhilfeeinrichtung abgehauen. Nach drei Tagen fand die Polizei die Ausreißer. In Arnsberg fahndete die Polizei mit einem Hubschrauber nach Einbrechern. Für die Fahndungsmaßnahmen wurde auch eine Bahnstrecke gesperrt.

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