Schulen erhalten Hardware wie Router und WLAN-Komponenten

Stadt Arnsberg erhält ersten Teil der Digitalpakt-Mittel in Höhe von 213.255 Euro

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Bürgermeister Ralf Paul Bittner nahm zusammen mit der Projektgruppe „Digitalisierung von Schulen“ von Staatssekretär Mathias Richter den Zuwendungsbescheid aus dem Digitalpakt Schule entgegen.

Arnsberg – Es geht weiter mit der Digitalisierung von Arnsbergs Schulen. Bürgermeister Ralf Paul Bittner nahm zusammen mit der Projektgruppe „Digitalisierung von Schulen“ am Mittwoch einen Scheck aus dem Ministerium für Schule und Bildung NRW von Staatssekretär Mathias Richter entgegen.

Es war der erhoffte Zuwendungsbescheid in einer Höhe von 213.255 Euro für die Finanzierung der Hardware wie Router und WLAN-Komponenten, die an den Schulen gebraucht wird. 

Staatssekretär Mathias Richter erklärte: „Beste Bildung braucht beste Bedingungen. In einer digitalisierten Welt kann zeitgemäßer Unterricht nur gelingen, wenn auch die Schulen zeitgemäß ausgestattet sind. Es ist gut, dass die Schulträger bei dieser wichtigen Aufgabe die umfangreiche Unterstützung von Bund und Land annehmen.“ Es gibt viel zu tun – es sei ein Sprung in die digitalen Medien. Die Lehrpläne müssten daraufhin eingearbeitet und die Lehrer fortgebildet werden. 

Projektleiterin Esther von Kuczkowski von der Stadt Arnsberg erklärte: „Seit 2018 haben wir schon Vorarbeit geleistet. Ein Medienentwicklungsplan (MEP) ist erstellt worden. Außerdem ist eine Fortbildungsinitiative für Lehrer gestartet worden. Wir sind froh darüber, dass der Teil der Arnsberger Beschaffungsliste, der sich aus der ersten Fördersäule ‚IT-Grundstruktur‘ der Bundesmittel finanzieren ließ, nun realisiert werden kann.“ 

Einführung noch in diesem Quartal geplant

Seit Freigabe des Schulträger-Budgets aus dem Digitalpakt am 4. September 2019 arbeitet eine multiprofessionelle Projektgruppe zur Steuerung des Projektes ‚Digitalisierung an Schulen‘ mit Hochdruck an der Umsetzung des Arnsberger Medienentwicklungsplans. Innerhalb des Investitionsrahmens wurden Ausstattungsgespräche mit allen Schulen geführt, daraus Beschaffungslisten für das erste Jahr abgeleitet, Vergabeverfahren zur öffentlichen Ausschreibung für digitale Arbeitsplätze wie PC’s, Notebooks, Tablets und Peripheriegeräte durchgeführt und parallel der Förderantrag zum Digitalpakt gestellt. 

Bürgermeister Ralf Paul Bittner betonte, dass es dazu von Seiten der Stadt zusätzlicher Kraftanstrengung bedarf: „Das Projekt ‘Digitalisierung von Schulen’ bindet außerordentliche Personalressourcen und braucht im Schulbereich zusätzliche Management- und IT-Kompetenzen. Das muss anerkannt werden und deshalb gilt mein Dank gerade auch der Projektgruppe ‚Digitalisierung von Schulen‘.“ 

Eine erste Einführung der Hardware in die Schulen werde noch in diesem Quartal gestartet und bis Ende des Schuljahres mit der Montage der Präsentationsmedien in den Klassen- und Fachräumen der Schulen abgeschlossen. Danach folgen weitere Ausstattungsphasen innerhalb des bis 2023 angelegten Investitionsplans. 

Ein Großteil der Mittel aus dem Digitalpakt wird in die strukturelle Vernetzung und in den flächendeckenden Ausbau des schulischen WLAN fließen, so die Strategie der Stadt. Darüber hinaus soll in allen Klassen- und Fachräumen ein zeitgemäßes digitales Präsentationsmedium installiert werden. Die Finanzierung der mobilen Endgeräte für Schüler und Lehrer werden aus kommunalen Investitionsmitteln sichergestellt.

Hintergrund zum Arnsberger Digitalpakt-Budget

Insgesamt wurde der Stadt Arnsberg ein Digitalpakt-Budget von insgesamt rund 2,4 Millionen Euro zugewiesen. Mit den nun übergebenen Fördermitteln in Höhe von 213.255 Euro, dem geforderten zehnprozentigen städtischen Eigenanteil von 23.695 Euro und weiteren 310.000 Euro kommunalen Mitteln aus dem 2019er Haushalt investiert die Stadt Arnsberg somit insgesamt 546.950 Euro im ersten Schritt in ihre Schulen.

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