Feuerwache Neheim in der Diskussion

Stadt Arnsberg: "Keine Änderung bei der Aufteilung und Besetzung"

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Ein Gutachter hatte die Rettungswache Neheim „Alter Graben“ zur Diskussion gestellt.

Arnsberg. Es wird keine Änderung bei der Aufteilung und Besetzung im Rettungsdienst in der Stadt Arnsberg geben, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Verunsicherung ausgelöst hatte ein Gutachten, das den bisherigen Standort der Rettungswache Neheim „Alter Graben“ für die Versorgung des Stadtgebietes als nicht zwingend notwendig angesehen hatte. Jetzt nimmt die Stadt Arnsberg zu dem Sachverhalt Stellung.

Die Stadt Arnsberg ist als große kreisangehörige Kommune Träger einer Rettungswache. Sie betreibt diese an drei Standorten in Neheim, Hüsten und Arnsberg. Die Standorte in Neheim und Arnsberg betreibt die Stadt mit eigenen Kräften, der Standort Hüsten wird durch das Unternehmen Hagelstein abgedeckt. „An dieser Aufteilung und Besetzung wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Hierauf haben sich der Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner und der Verwaltungsvorstand eindeutig festgelegt“, sagt die Stadt.

Der Hochsauerlandkreis als Träger des Rettungsdienstes habe das neue Gutachten in Auftrag gegeben. Der beauftragte Gutachter habe in einem Entwurf seine ersten Überlegungen dargelegt und werde diese in der Sitzung des Gesundheits- und Sozialausschusses des Kreistages am Dienstag, 25. Juni, in Meschede vorstellen. Danach werde das vorgeschriebene Beteiligungsverfahren durchgeführt. Mit der Stadt Arnsberg sei als Träger einer Rettungswache Einvernehmen zu erzielen, erklärt die Stadt das Prozedere. Im Sitzungslauf nach den Sommerferien werde der Entwurf eingehend beraten und der Rat der Stadt Arnsberg werde in seiner Sitzung am 9. Oktober sein abschließendes Votum abgeben. In einer ersten Einschätzung des Bürgermeisters macht dieser deutlich, dass viele Fakten aus Sicht der Mitarbeiter des Rettungsdienstes, der Verwaltung, der Politik und unter Einschätzung der örtlichen Gegebenheiten noch nicht umfassend berücksichtigt wurden und zu einem anderen Ergebnis als in der vorgelegten ersten Entwurffassung des Gutachters führen werden. 

„Die bisherige sehr gute Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Hagelstein und Herrn Dr. med. Dietmar Wetzchewald wird selbstverständlich in diesem Sinne fortgeführt“, heißt es abschließend von der Stadt.

Auf das Gutachten hin hatte sich auch die CDU Neheim zu Wort gemeldet, die sich für den Erhalt der Rettungswache Neheim und den Notarztstandort in Neheim ausspricht. Sie hatte in ihrer Stellungnahme die Verwaltung aufgefordert, eine schnelle und einvernehmliche Lösung mit dem HSK zu finden. Gerade die Versorgung der Ortsteile Voßwinkel, Bachum, Bergheim oder Moosfelde ist aus Sicht der CDU mit dem Vorschlag des Gutachters nicht ausreichend gewährleistet.

 

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