Sterbenden am Ende ein guter Begleiter sein

Neue Kurse und Informationen zur Hospizarbeit

Arnsberg/Sundern. (SK)

"Das Sterben leben" — bis zuletzt, ist ein Grundgedanke der Hospizidee. Der Ambulante Hospizdienst Raphael bietet einen neuen Vorbereitungskurs für die Begleitung Sterbender an. Seit zehn Jahren begleiten Menschen aus Arnsberg, Neheim und Sundern ehrenamtlich Sterbende und ihre Familien zu Hause. Der Kurs ist in einen Einführungs- und Aufbaukurs zu je 40 Stunden geteilt.

Die Einführung beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer, der Aufbaukurs nimmt den betroffenen Menschen und sein Umfeld in den Blick. Es entstehen dabei keinerlei Verpflichtungen. "Unser Angebot wurde in den letzten Jahren immer stärker angenommen. In der Öffentlichkeit werden wir zu einer festen Größe im Versorgungsnetzwerk des Caritas-Verbandes Arnsberg-Sundern und darüber hinaus", bestätigt die Leiterin des Dienstes, Ursula Elisa Witteler. Für die Kursteilnehmer stehen 14 Plätze zur Verfügung.

Die Teilnehmer sollten bereits im Vorfeld Interesse an Fragen nach dem Leben, dem Tod und der Sterbebegleitung haben.

"Mit Sterben leben lernen"

Am 26. April werden Klaus Kayser und Ursula Elisa Witteler über das Thema: "Mit dem Sterben leben lernen", referieren. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Sozialstation des Caritas Verbandes in den Räumen des St. Johannes Pflegezentrum, Springufer 2 c, statt. Veranstaltungsbeginn ist um 19.30 Uhr. Am 3. und 10. Mai wird das Thema aus Sicht eines Hausarztes und einer Ambulanten Palliativ-Krankenschwester erarbeitet. Mittelpunkt der Referate sind die Möglichkeiten der häuslichen Versorgung. Am 4. Juni rundet ein Gespräch zum Thema: "Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit" in Sundern die Veranstaltungsreihe ab.

Wer Interesse an der Hospizarbeit und diesem Vorbereitungskurs hat, kann sich an den Ambulanten Hospizdienst Raphael wenden, Tel. 02931/806-614 oder E-Mail: hospiz2@caritas-arnsberg.de.

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