Arbeiten beginnen im Frühjahr 2020

Stiftung übergibt 40.000 Euro für Sandsteinsanierung am Kloster Oelinghausen

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Über den Scheck der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, den Rolf Klostermann (2.v.re.) überreichte, freuten sich Bernhard Padberg, Norbert Hollmann, Wolfgang Kasten, Dr. Günter Bertzen und Andreas Molitor (v.li.).

Oelinghausen – Der Zahn der Zeit nagt auch am Gebäude der Kirche St. Petri in Oelinghausen. Der Grünsandstein an der äußeren Chorseite ist verschlissen und bröckelt ab. Dies wieder herzustellen und zu restaurieren kostet Geld. Um die Kosten zu stemmen greift die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ein.

Mit einem Scheck der Stiftung aus zahlreichen zweckgebundenen Spenden sowie den Erträgen der Lotterie Glücksspirale ist es leichter, die Restaurierung in Angriff zu nehmen. 

Bernhard Padberg vom Freundeskreis Oelinghausen und Norbert Hollmann vom Kirchenvorstand St. Petri Hüsten erklärten, wie die Restaurierung der Chorseite, von der schon große Stücke abbrechen, von statten geht. „Wir werden das Gemäuer schützen, in dem wir eine Schlämme auftragen lassen. Das ist ein dünner Kalkputz, der farblich angepasst wird“, erklärte Bernhard Padberg und verwies auf die Schlämme, die als Muster auf einigen Steinen schon angebracht ist. „Es ist eine sogenannte Opferschicht. Sie wird der Witterung preisgegeben, das heißt, das Regen, Frost oder auch Wärme an diese Schlämme heran kommen, aber nicht an den Stein. Natürlich wird irgendwann, wenn sich die Witterung an der Schutzschicht abgearbeitet hat, diese wieder erneuert werden müssen“, machte Norbert Hollmann klar. Die Schutzschicht werde von der Chorseite bis zum alten Eingang hin aufgetragen.

Für die Arbeiten überreichte Rolf Klostermann, Ortskurator Sauerland von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, einen Scheck über 40.000 Euro an die Vertreter des Kirchenvorstandes Norbert Hollmann und Wolfgang Kasten. Die Summe der Restaurierung beträgt 200.000 Euro. 80.000 Euro kommen noch vom BKM (Bundesregierung Kultur und Medien), für den Rest ist die Diözese zuständig. Im Frühjahr 2020 wird mit der Baumaßnahme begonnen.

In der vergangenen Woche informierte der Freundeskreis Kloster Oelinghausen über Bodenuntersuchungen, die Aufschluss über die Klosterhistorie geben sollen.

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