Stimmakrobaten und Cross-Over-Klassik

Sorgen für Überraschungen auf der Bühne: 'Salut Salon.'

Mit einem hochkarätigen Programm startet das Sauerland-Theater in Arnsberg in die Herbst-Winter Saison 2011/2012.

Mit "The Magnets" kommt am Sonntag, 6. November, um 20 Uhr eine Ausnahmeformation der internationalen Pop-A-cappella-Szene in das Sauerland-Theater. Ausgeklügelte Choreographien und eigenständige Arrangements sind das Markenzeichen von Nic, Michael, Fraser, Steve, James und Beat-Boxer Andy.

Sie präsentieren ihre neue Produktion mit Hits von David Bowie bis Lady Gaga, von Kraftwerk über Blondie bis Tom Waits, von Sting bis Franz Ferdinand und beweisen mit "Under The Covers", dass A-cappella-Popsound absolut tanzbar und sehr unterhaltsam ist. Innerhalb kürzester Zeit sind die Herzen des Publikums gewonnen. Wie sagte ein Zuschauer so schön: "Ich habe schon viel a cappella gehört - aber das ist genial, das ist Perfektion."

Die Mischung macht's, wenn das Hamburger Quartett "Salut Salon" am Freitag, 18. November, um 20 Uhr sein Programm "Ein Haifisch im Aquarium" im Sauerland-Theater präsentiert: Mal Konzert auf höchstem technischen Niveau und als Ensemble unschlagbar, mal Show mit artistischen Einlagen, immer im kleinen Schwarzen und auf atemberaubenden "Haiheels" - dass "Salut Salon" damit den Rahmen üblicher Klassikkonzerte sprengt, ist klar.

Es ist aber auch ein Grund für den großen Erfolg des Quartetts. Für "Salut Salon" muss man kein passionierter Konzertgänger sein. Ein Haifisch im Aquarium? Man nimmt die stumme Unterwasserwelt, die Camille Saint-Saens für seinen Karneval der Tiere komponierte, und lässt in diese Stille den Tango-Furor eines Astor Piazzolla einbrechen. Schon schwimmt der argentinische Haifisch "Escualo" im französischen "Aquarium" - um dann im neuen Programm des Hamburger Quartetts überraschend als musikalisches Motiv aufzutauchen. Auch im neuen Programm gibt es Filmmusik-Adaptionen, Puppenspiel mit Oskar am Klavier und an der Geige, Volksmusik aus Irland oder Russland - was immer sich mit klassischer Musik verbinden lässt, sie verbinden es. Ihr Markenzeichen: Klassik ohne Scheu vor gewagtem Cross-Over.

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