Informationen zum Thema Hochenergiebatterien

Tauschaktion am Wertstoffbringhof in Arnsberg

Foto: Stadt Arnsberg

Gegenüber den herkömmlichen Batterien bergen Hochenergiebatterien Sicherheitsrisiken, wenn unsachgemäß damit umgegangen wird. Eine Aktion zum Thema Hochenergiebatterien gibt es daher am Mittwoch, 19. August, von 10 bis 17 Uhr am Wertstoffbringhof in Arnsberg.

Elektro- und Elektronikgeräte werden mittlerweile in fast allen Lebensbereichen genutzt – kabellos ist der neue Trend. Dazu benötigen die Geräte leistungsfähige Energieträger wie zum Beispiel Lithiumbatterien oder Lithium-Polymer-Akkus. Aufgrund der hohen Energiedichte werden sie Hochenergiebatterien genannt. Gegenüber den herkömmlichen Batterien bergen Hochenergiebatterien jedoch Sicherheitsrisiken, wenn unsachgemäß damit umgegangen wird. Eine Aktion zum Thema Hochenergiebatterien gibt es daher am Mittwoch, 19. August, von 10 bis 17 Uhr am Wertstoffbringhof in Arnsberg.

Jeder, der ein Elektrogerät anliefert, erhält dafür eine Sammelbox für Hochenergiebatterien mit Infoflyer zur richtigen Handhabung. Alles natürlich kostenlos. Die Auflage ist jedoch limitiert. Das heißt: Wenn etwas weg ist, dann gibt es keinen Nachschub mehr, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung.

Grundsätzlich sei bei der Entsorgung von Elektrogeräten mit Hochenergiebatterie einiges zu beachten. Die Abfallberatung der Stadt Arnsberg weist darauf hin, dass Elektrogeräte nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen, sondern getrennt gesammelt werden. Dies schreibt das bereits im Jahre 2006 in Kraft getretene Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) vor. Obwohl das Gesetz schon seit acht Jahren gilt, gibt es hier offensichtlich immer noch Verunsicherungen bei vielen Bürgern. Dies zeige sich immer wieder bei Fragen direkt an das Wertstoffbringhofpersonal. Dabei gilt die kostenlose Annahme sowohl für Klein- als auch für Großgeräte. Dazu gehören zum Beispiel Bügeleisen, Kaffeemaschinen, Rasierer, Stereoanlagen, Toaster, MP3-Player, Handys oder Kühl- bzw. Gefriergeräte, Geschirrspül- und Waschmaschinen, Trockner, Fernseher, Monitore, Computer, etc.

Für Lithiumzellen, die im Gerät fest verbaut und umschlossen sind, gilt, dass die Zelle durch das Gerät gleichwertig geschützt ist. Allerdings ist sicherzustellen, dass der Schutz der Akkus durch das Altgerät während der Sammlung und des Transports erhalten bleibt, das Gerät darf also nicht im Zuge der Erfassung oder des Transports zerstört werden mit der Folge, dass der Akku freigelegt wird. Bei der kostenlosen Abgabe beim Wertstoffbringhof ist daher vom Besitzer des Gerätes beim Personal anzugeben, dass das Gerät eine Lithiumbatterie/-zelle enthält. Eine Verbringung des Gerätes in den entsprechenden Container hat schonend zu erfolgen. Keinesfalls darf das Gerät hineingeworfen werden.

Lithiumbatterien, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, sind von den Besitzern spätestens beim Wertstoffbringhof vom Altgerät zu trennen und bei der separaten Batteriesammlung bei der Sonderabfallannahmestelle abzugeben.

Vorsichtig muss mit beschädigten Hochenergiebatterien umgegangen werden. Diese können im schlimmsten Fall explodieren oder einen Brand verursachen. Keinesfalls darf eine beschädigte Hochenergiebatterie mit Wasser in Kontakt kommen. „Besitzer von Elektroaltgeräten, die sich unsicher sind, ob das Gerät eine Lithiumbatterie enthält, sollten sich im Zweifel immer direkt an das geschulte Personal des Wertstoffbringhofes wenden. Dieses berät gerne über die ordnungsgemäße Trennung von Batterie und Gerät sowie über die nachfolgende gefahrlose Einsortierung in Gitterbox oder Container“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Weitere Auskünfte und die Möglichkeit zur kostenlosen Annahme von Elektroaltgeräten gibt es beim Wertstoffbringhof, Hüstener Str. 15, 59821 Arnsberg, geöffnet von Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstag von 9 bis 14 Uhr, Telefon 02931/938002, E-Mail: wertstoffbringhof@arnsberg.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare