Stipendium für ein Studium in Florida

Tennis in den USA

Niklas Kammer erhielt Stipendium für ein Studium an der Webber University in Florida.

Niklas Kammer aus Arnsberg erhielt ein Tennissstipendium, das ihm ermöglicht ein Studium an der Webber University in Florida zu absolvieren. Bereits als Achtjähriger stand Niklas auf dem Tennisplatz.

Er entdeckte den Tennissport als eine Möglichkeit, seinen sportlichen Interessen nachzugehen.

Arnsberg.

Als er begann, den Tennissport nicht mehr nur als Hobby, sondern als Leistungssport zu betreiben und oftmals mehr als viermal die Woche auf dem Ascheplatz stand, hatte er das Ziel, ein Tennisstudium an einem College in den Vereinigten Staaten zu absolvieren. Niklas Kammer erinnert sich: „Ich hatte nie die Absicht ein Vollprofi zu werden, der rund um die Uhr nur Tennis im Kopf hat und Dinge wie Schule und Freunde vollkommen vernachlässigt. Ich hatte auch nie die Absicht jemals bei einem der ganz großen Turniere wie Wimbledon aufzuschlagen, wovon die meisten Tennisspieler träumen. Ich wollte einfach nur einen Platz finden, wo ich Sport und Sozialleben möglichst gut kombinieren konnte.“

Je häufiger Niklas Berichte von Spielern hörte, die an ein College in die USA gegangen waren und dort für ihre sportlichen Leistungen große Anerkennung erhielten, umso mehr wurde ihm klar: „Da muss ich auch hin!“.

Er empfand es oftmals frustrierend, dass sich selbst seine Freunde in der Schule relativ wenig für seinen sportlichen Erfolg interessierten. Die meisten wussten zwar „Hey, der spielt gut Tennis“ oder bestaunten seine Pokalsammlung, aber das war es auch schon. Alles, was er diesbezüglich aus Amerika hörte, war anders. Die Leute dort sind sportverrückt, natürlich nicht nur nach Tennis, aber unter anderem auch. Ein Freund, der in Deutschland ein einfacher Spieler in einem Tennisclub gewesen war, spielte während seines High School Jahres in den USA in der schuleigene Tennismannschaft.

Er wurde Tage lang von Freunden und Mitschülern allein auf ein einziges gewonnenes Match angesprochen. Niklas erfuhr, dass in den USA die Sportmannschaften das Wahrzeichen der High Schools und eben auch der Universitäten sind.

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