Mit Unterstützung der Volksbank Sauerland

Theo Hirnstein spendet Erlös seines Buches über Lokalgeschehen an das Hospiz Raphael

Buch Theo Hirnstein Spende Hospiz
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Der Erlös des Buches „Ja, das ist nicht schön“ von Theo Hirnstein (2.v.re.) in Höhe von 6.600 Euro wurde dem Hospiz Raphael übergeben.

Arnsberg/Sundern – „Ja, das ist nicht schön“, so titelte Theo Hirnstein sein Buch mit 20 Geschichten, die er in seiner Zeit als Leiter einer Lokalredaktion in Arnsberg selbst erlebt und geschrieben hat und die auch schon in der Zeitung gestanden haben. Der Erlös der bis jetzt verkauften Bücher wurde nun dem Hospiz Raphael in Arnsberg überreicht – und das ist schön.

Arnsberg/Sundern - „Als Lokaljournalist erlebt man unendlich viele Geschichten“, erläutert Theo Hirnstein. Er habe das Ganze etwas breiter erzählen wollen, auch nachdem Stadtarchivar Michael Gosmann ihn dazu ermuntert hatte, alles einmal nieder zu schreiben und die Geschichten nicht nur im Archiv zu belassen. „Irgendwie gehören die Geschichten ja auch zu Stadtgeschichte dazu“, so Hirnstein. Das Buch, das 2019 erschienen ist, ist eine Gemeinschaftsarbeit von Theo Hirnstein und dem Illustrator Werner Towara. Dem Illustrator Werner Towara ist es gelungen, mit seinen Zeichnungen aus der Tierwelt dem Buch noch einmal eine besondere Note zu geben.

Für den Autor war schnell klar, dass er mit dem Erlös des Verkaufs das Hospiz unterstützen möchte. „Man muss den Tod in die Mitte des Lebens zurückholen, ihn nicht verschweigen und so tun als gäbe es ihn nicht.“ Die Volksbank Sauerland hatte das Buch mit einer Auflage von 1500 Stück verlegt. 330 Bücher sind bis jetzt verkauft. Da nicht nur – wie ursprünglich von der Volksbank geplant – 10 Euro an das Hospiz gehen, sondern der volle Verkaufserlös von 19,95 Euro, überreichten die Beteiligten nun die stolze Summe von 6.600 Euro an die Vertreter des Hospizes.

Gunnar Brandt, Leiter des Hospiz Arnsberg, bedankte sich für die Spende. Sie soll im Zuge der anstehenden Renovierung vorrangig für die Beleuchtung verwendet werden. Brandt informierte auch über die Herausforderungen, die es durch die momentane Situation im Hospiz gebe: „Durch Corona mussten wir unsere 25 ehrenamtlich Tätigen nach Hause schicken. Sie fehlen uns bei der Arbeit sehr. Wir vermissen sie. Aber die Verbindung bleibt bestehen und wir hoffen, dass wir sie bald wieder zurückholen können.“ Ein schwerwiegendes Problem seien in dieser Coronazeit die absolut nötigen Tests. „Naturgemäß dauert es einige Zeit, bis die Ergebnisse da sind, oft ist es dann schon für die Gäste, die zu uns kommen wollen, zu spät“, so Gunnar Brandt. Aber Brandt hatte auch eine gute Nachricht: Die Spendenbereitschaft der Menschen habe in dieser schwierigen Zeit nicht nachgelassen.

Das Buch „Ja, das ist nicht schön“, ist in den Filialen der Volksbank Sauerland in Arnsberg, Sundern, Neheim und Hüsten sowie im heimischen Buchhandel zu bekommen. In den Volksbankfilialen in Meschede, Bestwig und Olsberg ist das Buch auf Bestellung erhältlich.

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