1800 Starts mit über 500 Pferden bei Voßwinkeler Reitertagen

Ein „Turnier mit Charme“

Stute „Piccoline“ freut sich mit Marietta Senske und Jacqueline Fritz (Pressereferentinnen, v.l.) sowie mit Vereinschef Bernd Müller auf die Voßwinkeler Reitertage.

Stolz und Vorfreude sind Bernd Müller sichtlich anzumerken: „Auch wenn die Konkurrenz immer größer wird, so ist und bleibt unser Turnier eine der größten und vor allem schönsten ländlichen Veranstaltungen in Deutschland“, sagt der erste Vorsitzende des Reitervereins Voßwinkel. „Unser Grundkonzept steht seit Jahren und hat sich bestens bewährt. Wir sind ein Turnier mit Charme.“ Auch in diesem Jahr, vom 3. bis 6. September, bieten die Voßwinkeler Reitertage sowohl dem Nachwuchs als auch den Top-Reitern spannende und interessante Prüfungen.

Voßwinkel.

Die Palette reicht vom A-Springen bis zum Großen Preis von Arnsberg-Voßwinkel am Schlusstag. „Trotz parallel laufender Turniere wie in Spangenberg oder am Chiemsee brauchen wir uns wahrlich nicht zu verstecken“, erklärt Müller, der knapp 20 Jahre an der Spitze des Vereins steht. „Wir haben ein richtig gutes Starterfeld und gehen unseren eigenen, erfolgreichen Weg.“

1800 Starts mit über 500 Pferden werden im Reitsportzentrum zu sehen sein. 23 Prüfungen mit insgesamt sieben S-Springen stehen im Turnierplan mit den beiden absoluten Höhepunkten, dem Championat der Stadt Arnsberg (Samstag) und dem Großen Preis von Arnsberg-Voßwinkel (Sonntag). Topreiter wie der dreimalige Hamburger Derby-Sieger Toni Hassmann oder der Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter, Markus Merschformann, sind dabei. Neben der Schweizer Nationenpreisreiterin Clarissa Crotta starten auch Denis Sulz (2013 Gewinnerin des Großen Preises von Arnsberg-Voßwinkel) und die letztjährige Siegerin des Championats der Stadt Arnsberg, Elisabeth Kruse.

Natürlich, so Müller „freuen wir uns auch auf unsere heimischen Sportler“. Seine Tochter Kathrin ist dabei, ebenso Klaus Otte-Wiese (Hellefeld) oder Julia Emde und Giacomo Fleischer (Voßwinkel). „Das Feld ist auch ohne die absolute Weltelite klasse“, betont Müller. „Die Topstars sind weltweit unterwegs. Hier geht es mehr ums Geld.“

„Neben dem Sport bieten die Reitertage auch ein attraktives Rahmenprogramm für die ganze Familie an“, erklärt Jacqueline Fritz von der Presseabteilung des Vereins. „Familien liegen uns am Herzen.“ Hüpfburg, Bällebad, Bastelstand, Ponyreiten oder ein Wettbewerb der Voßwinkeler Vereine sind Bestandteile des Programms.

Die Party am Samstag im Festzelt und das populäre Jack-Russell-Rennen am Schlusstag sind weitere Höhepunkte. Zum zwölften Mal rennen die kleinen, wieselflinken Hunde um den Deutschen Meistertitel.

„Wir wünschen uns, dass diese Veranstaltung auch die gesellschaftliche Anerkennung findet, die sie verdient.“ Es gehe, so Müller, um Voßwinkel, „aber auch um die Stadt Arnsberg. Die Reitertage sind ein Markenzeichen.“ Vor diesem Hintergrund ist es dem Verein gelungen, mit dem Lions-Club Neheim-Hüsten einen „wichtigen Partner“ gefunden zu haben. So spendet der Club u. a. beim Championat von Arnsberg für jeden fehlerfreien Sprung über das Lions-Club-Hindernis einen Betrag an eine gemeinnützige Einrichtung.

www.vosswinkeler-reitertage.de

Fakten zum ZRFV Voßwinkel

Der Zucht-, Reit- und Fahrverein Voßwinkel ist einer der größten in Westfalen. Der Verein wurde 1967 gegründet und zählt derzeit rund 400 Mitglieder.

Der Verein legt großen Wet auf die Jugendarbeit und die damit verbundene Reitausbildung. Der Verein beschäftigt daher einen hauptamtlichen Reitlehrer. Fünf Schulpferde stehen zur Verfügung.

Das Reitsportzentrum an der B7 in Voßwinkel gilt als hochmodern und pilotträchtig. Schmuckstück ist ein großer Allwetter-Reitplatz mit Tribüne. Ein Vorbereitungsplatz und zwei Reithallen komplettieren das Zentrum.

Höhepunkt des sportlichen Vereinslebens sind die jährlichen Voßwinkeler Reitertage Anfang September – ausgeschrieben bis zur Klasse S. Ein Hallenturnier an Karneval, ein Miniturnier im Frühjahr und die immer populärer werdende „Voßwinkeler Pferdeweihnacht“ rund das sportliche Jahresprogramm ab.

Neben dem Sport wird auch großer Wert auf das „Gemeinschaftsgefühl“ gelegt – besonders im Kinder- und Jugendbereich. Das Sommerferienprogramm mit „Teambuilding-Maßnahmen“ auf und dem neben dem Reitplatz erfreut sich großer Beliebtheit.

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