Clemens-August-Straße offiziell wieder freigegeben

Umbauarbeiten im Stadtteil Arnsberg sind abgeschlossen

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Im Beisein zahlreicher Ehrengäste und Interessierte schnitten Bezirksausschussvorsitzende Marie-Theres Schennen, Wolfgang Schomberg (Stadtwerke Arnsberg) und Bürgermeister Hans-Josef Vogel  (v.l.) das blau-weiße Band durch.

Arnsberg. Wie können wir Stadtraum neu gestalten? Wie können wir die Aufenthaltsqualität im Stadtteil erhöhen? Diese und weitere Fragen standen am Beginn des Planungsprozesses zum Umbau des Brückenplatzes im Stadtteil Arnsberg. Am heutigen Montag, rund drei Jahre später, wurde die Clemens-August-Straße wieder für den Verkehr freigegeben und somit der neu gestaltete Bereich offiziell eröffnet.

Mehrere hundert Bürger, darunter Vertreter aus Rat und Politik sowie Bauarbeiter, Anwohner und Interessierte waren trotz des strömenden Regens zur Eröffnungsfeier gekommen. Bürgermeister Hans-Josef Vogel verband mit seinem großen Dank an die Ausführenden auch einen Blick zurück: So sei der Bauzeit ein partizipativer Planungsprozess vorangegangen (Stichwort Werkstattgespräche). Darin wurde genau beleuchtet, wie Stadträume früher gestaltet wurden und welchen Ansprüchen sie heute genügen müssen. So habe schließlich alleine die Planung eineinhalb Jahre in Anspruch genommen, hinzu kamen 19 Monaten Bauzeit. In dieser Zeit wurden nicht nur zahlreiche Quadratmeter Asphalt verbaut, sondern beispielsweise auch ein Kilometer Kanäle und zehn Kilometer Stromleitungen verlegt. Denn der Straßenumbau beinhaltete nicht nur die sichtbare Aufwertung der Innenstadt, sondern auch eine Investition in Infrastruktur „unter der Erde“, also in neue Leitungen und Anschlüsse. Finanziert wurde die Maßnahme mit einem Gesamtvolumen von 5,5 Millionen Euro (davon 700.000 Euro für die Klosterbrücke, die bereits im Mai offiziell eröffnet wurde) unter anderem durch Fördermittel. 

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