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Lkw stürzt in Steinbruch Abhang herunter: Fahrer schwer verletzt - Hubschrauber im Einsatz

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Von: Daniel Großert

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Nach einem Unfall bei Holzen war ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Ein Lkw war in einem Steinbruch einen Abhang heruntergestürzt.
Nach einem Unfall bei Holzen war ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Ein Lkw war in einem Steinbruch einen Abhang heruntergestürzt. © Feuerwehr Arnsberg

Schwerer Unfall am Freitagmorgen bei Arnsberg-Holzen: In einem Steinbruch stürzte ein Lkw einen Abhang herunter. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

[Update, 13.47 Uhr] Arnsberg-Holzen - Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurden am Freitag gegen 10.15 Uhr nach Arnsberg-Holzen alarmiert. In der Alarmierung der Rettungsleitstelle in Meschede war von einem „Unfall mit Eingeklemmten in Bau-/Forstmaschine“ die Rede.

Ein Großaufgebot von Rettungskräften machte sich daraufhin auf den Weg in den 2000 Einwohner großen Stadtteil von Arnsberg. Dort war Folgendes passiert: Im Steinbruch Calcit, der zwischen Arnsberg-Holzen und Balve-Eisborn liegt, sei ein Lkw einen rund vier bis fünf Meter tiefen Abhang heruntergestürzt, wie Polizeisprecher Holger Glaremin im Gespräch mit dem SauerlandKurier berichtete.

Unfall bei Holzen: Lkw stürzt in Steinbruch Abhang herunter - Hubschrauber im Einsatz

Der Fahrer des Muldenkippers, ein Mitarbeiter des Steinbruchs, sei bei dem Unfall bei Holzen schwer verletzt worden. Um weitere Verletzungen des 57-jährigen Mannes aus Balve auszuschließen, befreite die Feuerwehr ihn schonend aus der Fahrerkabine. Nach erster medizinischer Behandlung vor Ort wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen.

Für die technische Rettung forderte die Einsatzleitung neben dem Rüstwagen der Feuerwehr Arnsberg auch den Wechsellader des Hochsauerlandkreises mit dem Abrollcontainer „Rüst“ zum Unglücksort an. „Diese beiden Fahrzeuge haben eine erweiterte Ausstattung für die technische Rettung, die bei solch einer speziellen Baumaschine auch erforderlich war“, teilte die Feuerwehr am Mittag mit.

Unfall bei Holzen: Feuerwehr lobt Steinbruch-Mitarbeiter

Die Feuerwehr lobte zudem die „betriebsinterne Organisation“ des Calcit-Steinbruchs bei dem Einsatz in der Nähe von Holzen: Die Einsatzkräfte seien von einer einweisenden Person in Empfang genommen und mit einem Lotsendienst zur Unfallstelle geleitet worden. So hätten die rund 50 Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wachen Neheim und Arnsberg sowie des Löschzugs Herdringen und der Löschgruppe Holzen den Unglücksort schnell erreicht.

Erst vor wenigen Wochen passierte ein ähnlicher Unfall in einem Steinbruch in Berge: Auch dort stürzte ein Muldenkipper mehrere Meter in die Tiefe. Der schwer verletzte Fahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. In Winterberg kippte ein Lkw beim Abladen in einem Steinbruch um. Die Feuerwehr musste den schwer verletzten Fahrer aus dem Lastwagen befreien.

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