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Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten übergibt Unterschriften für den Erhalt der Parkplätze am Ludgeriplatz

Für den Erhalt der Parkplätze am Hüstener Ludgeriplatz setzt sich der VGH ein. Die Vorsitzende Angelika Geue überreichte Bürgermeister Ralf Paul Bittner die Unterschriftenlisten des VGH im Beisein von anderen VGH Mitgliedern und Baudezernent Thomas Vielhaber.

Hüsten – Der Verkehrs und Gewerbeverein Hüsten (VGH) sieht im Ortsteil Hüsten ein Parkplatzproblem auf sich zukommen. Man befürchtet, dass durch den anstehenden eventuellen Erweiterungs- oder Neubau der Feuerwehr am Ludgeriplatz Parkplätze für die Kurzzeitparker wegfallen. Durch eine Unterschriftensammlung, die der VGH in dieser an Bürgermeister Ralf Paul Bittner überreichte, möchten die Einzelhändler in Hüsten klar machen, wie dringlich das Problem ist.

1416 Unterschriften hat der VGH in Hüsten gesammelt. Diese wurden mit den Schreiben von überregional tätigen Unternehmen des Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten von Angelika Geue und Rupert Schulte im Beisein von mehreren Vertretern des VGH an Bürgermeister Bittner übergeben. 

Im letzten Bezirksausschuss sei die Frage bejaht worden, dass bei einem Bau am Ludgeriplatz Parkplätze verloren gehen würden, so Rupert Schulte. Dies sei für den VGH nicht hinnehmbar. „Wir brauchen diese Parkplätze. Am 30. Dezember haben wir an dieser Stelle eine Zählung vorgenommen. Auf diesen 20 Parkplätzen haben in der Zeit von 9 bis 17 Uhr 348 unterschiedliche Pkw relativ kurz geparkt, um vorzugsweise in den umliegenden Banken und Geschäften ihre Erledigungen zu machen.“ So sei jeder dieser Parkplätze an einem Tag mehr als 17 mal belegt worden, machte Schulte klar. 

Bürgermeister Ralf Paul Bittner erklärte dazu: „Wir müssen vorsichtig mit diesem Thema umgehen. Mittelfristig müssen andere Lösungen der Mobilität geschaffen werde. Aber dies werden wir hier nicht allein lösen. Klar ist für uns, dass wir für Parkplätze die wegfallen, Ersatz schaffen werden. Zur Feuerwehr ist zu sagen, dass wir als Kommune verpflichtet sind, der Feuerwehr einen Standort zu geben, von dem sie in neuneinhalb Minuten am Einsatzort sind.“ Diese Zeiten gibt der Brandschutzbedarfplan vor. 

Der ebenfalls anwesende Baudezernent Thomas Vielhaber äußerte sich zu der Debatte: „Möglicherweise gibt es noch Optionen für eine Verlegung der Hüstener Feuerwehr, die wir bisher noch nicht in Betracht gezogen haben. Falls das so sein sollte, lassen sie uns das bitte wissen“, richtete er seine Bitte an die Vertreter des VGH. „Es ist für mich keine Option, das Haus vor der Feuerwehr, in dem jetzt die HüKaGe ist, abzureißen. Dieses Haus steht unter Denkmalschutz“, wehrte Vielhaber Vorschläge, die in diese Richtung gingen, ab. Bürgermeister Bittner machte klar, dass nach der besten Lösung für beide Seiten gesucht werde. „Es soll sich keiner verschlechtern. Es ist für uns sehr wichtig, dass wir beide Seiten im Auge haben – die Feuerwehr und den VGH.“

Die Stadtverwaltung hatte sich bereits in der vergangenen Woche zur Problematik geäußert. 

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