ANH Hausbesitz GmbH investiert zweistelligen Millionenbetrag

Vorbereitungen für Sanierung der Marktpassage in Neheim laufen: Das sind die neuen Mieter

+
Der zentrale und einzige Eingang der sanierten Marktpassage soll künftig direkt am Neheimer Markt liegen.

Neheim. Die Ladenzeile in der Neheimer Marktpassage hat sich in den vergangenen Wochen zunehmend geleert – nun ist klar, dass die letzten verbliebenen Geschäfte Ende Oktober schließen werden. Die umfangreiche Sanierung soll dann Anfang Dezember, wenn die Geschäftsflächen vollständig geräumt sind, beginnen.

Während Edeka als Ankermieter bereits seit Jahresbeginn feststeht, führte die ANH Hausbesitz GmbH in den vergangenen Monaten Gespräche mit weiteren Interessenten. Drei weitere Mietverträge sind jetzt in trockenen Tüchern: So wird das Nagelstudio nach dem Umbau wieder in die Passage zurückkehren und eine Fläche im Obergeschoss beziehen. Das Modegeschäft „Jeans Fritz“ wird nach der Bauzeit ein vergrößertes Geschäft eröffnen. „Neu in der Marktpassage ist Ernsting’s Family, die ihre Filiale von der Mendener Straße in die Marktpassage verlegen und ebenfalls vergrößern“, teilt die ANH Hausbesitz GmbH mit. 

Eröffnung für April/Mai 2020 geplant

Darüber hinaus sei sie mit weiteren Interessenten in Gesprächen. Schwieriger als gedacht gestalte sich allerdings die Suche nach einer Gastronomie für den Bereich in Richtung Neheimer Markt. „Wir brauchen das richtige Konzept. Es muss schon zu unseren Plänen passen“, begründet Prokurist Ingo Kuhne im Gespräch mit dem SauerlandKurier. Derzeit geht er von einer Bauzeit von circa eineinhalb Jahren aus. „Unser Plan ist, dass wir im April/Mai 2020 wiedereröffnen. Das ist als Ziel auch realistisch. Wir machen das ja nicht zum ersten Mal“, so Ingo Kuhne. 

Eine modernes Einkaufserlebnis erwartet die Kunden in Neheim nach Abschluss der Sanierung der Marktpassage im Jahr 2020.

Wie bereits berichtet, wird die Marktpassage inklusive Tiefgarage bis auf die Grundmauern entkernt und komplett modernisiert. Die ANH Hausbesitz GmbH investiert somit einen zweistelligen Millionenbetrag in den Standort Neheim.

So soll die neue Marktpassage aussehen

Künftig werde es nur noch einen Haupteingang und zwar zur Marktseite hin geben. An die Stelle des heutigen Eingangs aus Richtung Burgstraße werde ein Anbau gesetzt, in Richtung Mendener Straße werden Aufzüge, Treppenhaus und Rollsteige verlagert. Auch die Tiefgarage der Passage wird saniert, die Anzahl der Parkplätze soll erhalten bleiben. Neu ist eine Anlieferzone, die an der Mendener Straße eingerichtet wird. 

Ziemlich genau 30 Jahre nach dem Bau der Marktpassage Ende der 1980er-Jahre bekommt sie nun also eine umfangreiche Frischekur."  Ein zweistelliger Millionenbetrag - das ist viel Geld und eine Investition in die Zukunft", sagte Ingo Kuhne bereits zu Jahresbeginn im Gespräch mit dem KURIER. "Wir sitzen selbst hier und unsere Unternehmensgeschichte ist eng mit Neheim verbunden. Hier tut sich viel und der Standort hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt." 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare