"Wir schaffen ein Stück Nordsee ins Sauerland"

In Bad Salzuflen informierten sich Vertreter von CDU und Nass über die Möglichkeiten eines Gradierwerkes in Hüsten beziehungsweise am Nass. Foto: SK

CDU informiert sich in Bad Salzuflen über Nutzung von Sole

Hüsten. (SK)

"Ein Gradierwerk wäre eine äußerst sinnvolle Nutzung der Solequelle in Hüsten", so das Fazit von Fraktionsvorsitzendem Klaus Kaiser nach dem Besuch einer Delegation der CDU-Ratsfraktion in Bad Salzuffeln. Dort hatten sich die Hüstener Ratsmitglieder Monika Hunsinger und Günter Gossler sowie die Mitglieder in der Gesellschafterversammlung des Nass Andreas Hagelstein, Hermann Beilenhoff und Jürgen Kloß sowie Ferdi Beckmann als Vertreter der Hüstener CDU über die Möglichkeiten eines Gradierwerkes erkundigt.

"Wir schaffen damit ein Stück Nordsee ins Sauerland", stellte Günter Gossler fest, weil dadurch die gleichen guten Luftverhältnisse wie an der Nordsee geschaffen würden. Monika Hunsinger ergänzte: Gerade für die vielen Menschen, die Probleme mit den Luftwegen haben, erhalten so vor Ort und im Nahbereich die Chance auf die heilende und vorbeugende Wirkung des ansonsten nur an der See zu findenden Reizklimas.

Die Attraktivitätssteigerung wäre mit vertretbaren Kosten zu erreichen können, nahmen die Gesellschafter des Nass mit. Der einzig sinnvolles Platz wäre zudem in der Nähe des Nass, da dort die technischen und personellen Voraussetzungen gegeben seien.

Übereinstimmend stellten die Experten aus dem Staatsbad fest: "Die in Hüsten vorhandene Konzentration der Sole ist bestens für eine Gradierwerk geeignet." Für den tourstischen Nutzen spreche zudem, das der Ruhrtalradweg in unmittelbarer Nähe liege.

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