Reitschule Berger richtet Internationales Jugendcamp aus

„Eine geniale Woche“

30 Jugendliche aus acht Nationen waren jetzt im Rahmen eines Jugendcamps zu Gast im Sauerland.

Das kleine Dörfchen Berlar bei Bestwig war kürzlich der Austragungsort des Internationalen Jugendcamps der FEIF (Föderation Europäischer Islandpferde Freunde) in Zusammenarbeit mit dem IPF Berlar , der Reitschule Berger und dem deutschen IPZV (Islandpferde Reiter- und Züchterverband).

Berlar.

Eine Woche lang erschallten vielerlei Sprachen durch den Ort. Rund 30 Islandpferdebegeisterte zwischen 13 und 17 Jahren und ihre Betreuer aus Island, Schweden, Dänemark, Österreich, Belgien, Frankreich, den USA und Deutschland füllten das Programm mit Leben. Den wohl weitesten Weg hatten ohne Zweifel die Teilnehmer aus Alaska zurückzulegen. Beim „Countryevening“ (Länderabend) am ersten Tag präsentierten die Jugendlichen mit ihren Betreuern lustige Traditionen aus ihren Ländern und offerierten den Teilnehmern „Süßigkeiten“ aus ihren Ländern.

Doch das Camp-Programm beinhaltete nicht nur alles rund ums Islandpferd, sondern auch das Thema „Zirkus – Manege frei“. Die Zirkuspädagogin Ulla Fehse aus Bonn führte die motivierten Jugendlichen während des Camps gekonnt an die Bereiche Jonglage, Akrobatik, Equilibristik, Luftakrobatik, Pantomimik und Feuerjonglage heran.

Neben dem Besuch der Landesreit- und Fahrschule in Warendorf mit ansprechender Führung durch das Landesgestüt mit dem Ausbildungsleiter Hannes Müller und des Pferdesmuseums in Münster nutzte die Gruppe auch die Gelegenheit, den tropischen Temperaturen nach „unter Tage“ zu entkommen und fröstelten bei der Grubeneinfahrt ins Erzbergwerk in Ramsbeck.

Autogrammstunde mit Weltmeisterinnen

Der Tag mit den Weltmeisterinnen Jolly Schrenk und Silke Feuchthofen mit anschließender Autogrammstunde auf den Camp-T-Shirts wird den Jugendlichen wohl lange in Erinnerung bleiben. Auch die Ausrichter des Camps, das Team der Reitschule Berger, erlebte laut Aussage von Erec Hütter „eine anstrengende, aber geniale Woche“. „Es war faszinierend zu beobachten, wie sich aus vielen einzelnen Teilnehmern eine harmonische, länderübergreifende Gruppe bildete“, berichtete Hütter.

Zum Ende der Woche präsentierten die Teilnehmer zwei bunte, unterhaltsame und sehr kurzweilige Zirkusshows zur Begeisterung ihres Publikums. Der Abschied fiel allen Teilnehmern sehr schwer, aber es wurden viele neue Kontakte geknüpft und, wie wir im Nachhinein erfahren haben, auch schon die ersten Flüge gebucht.

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