Heimatgeschichte hautnah 

Förderverein des Bergbaumuseums präsentiert Ausstellung in Ramsbeck

+
Im Beisein von Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus (2.v.r.) wurde die die Bilderausstellung „10 Jahre Förderverein Sauerländer Besucherbergwerk Bestwig-Ramsbeck“ am Samstag eröffnet. Sie ist noch bis zum 1. Mai zu bestaunen. 

Ramsbeck. Bilder erzählen Geschichten und sagen mehr als 1000 Worte – so auch im Sauerländer Besucherbergwerk Ramsbeck. Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens hat der Förderverein des Museums die Bilderausstellung „10 Jahre Förderverein Sauerländer Besucherbergwerk Bestwig-Ramsbeck“ am Samstagabend im Beisein zahlreicher Gäste eröffnet.

„Am 27. Januar 2009 war der Gründungstag des Fördervereins. Wir sind damals ins kalte Wasser gesprungen ohne uns zu fragen, ob wir überhaupt schwimmen können. Über den Förderverein kann man Dinge erreichen, die ein Betreiber sonst nicht umsetzen könnte“, so Alfred Braun, Erster Vorsitzender des Förderverein Sauerländer Besucherbergwerk Bestwig-Ramsbeck.

Bereits 2009 haben die Gemeinde Bestwig und der Hochsauerlandkreis neben dem Bergbaumuseum über Tage auch das Schauberbergwerk unter Tage von der Firma Sachtleben übernommen. In diesem Atemzug entstand die Idee, einen Förderverein zu gründen, um den langfristigen Bestand des Sauerländer Besucherbergwerk zu unterstützen.

„Bereits Professor Slotta schrieb, dass das Ramsbecker Museum mit dem Schaubergwerk ein gelungenes Beispiel dafür sei, ein voll betriebenes Bergwerk nahtlos in ein Schaubergwerk umzuwandeln. Mit seinem Charakter prägt der Bergbau das Ortsbild in Ramsbeck und trägt zum näheren Verständnis und zur Identifizierung mit der Bergbaugeschichte bei. Ich bin froh, dass ich damals schon auf die große Bereitschaft gestoßen bin sich für die Heimat zu engagieren. Ein großer Dank daher an alle Beteiligen für die großartige Unterstützung und Umsetzung unserer Ideen“, ergänzte Braun.

Bergbauwanderweg lässt das Gesicht des alten Bergbaudorfes sichtbar werden

Seit der Gründung vor zehn Jahren unterstützt der Förderverein das Museum hinsichtlich der dauerhaften Bewahrung und Darstellung der Bergbaugeschichte des Sauerlandes und der regionalen Heimatgeschichte, trägt dazu bei jahrzehntelange Geschichte erlebbar zu machen. Mit seinem elf Kilometer langen Bergbauwanderweg haben die Initiatoren vom Förderverein dafür gesorgt, das Gesicht des alten Bergbaudorfes auf 41 Pulten und Tafeln in Wort und Bild sichtbar werden zu lassen. „Ich erinnere mich noch sehr gut an die Gründungsversammlung mit 80 Anwesenden vor zehn Jahren. 56 sind spontan sofort dem Förderverein beigetreten. Das war absolut nicht üblich und zeigte deutlich, dass man eine ganze Menge von dem Verein erwarten konnte“, so Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus. 50.000 Besucher jährlich im Sauerländer Besucherbergwerk Ramsbeck sowie das Flaggschiff des Fördervereins, der Bergbauwanderweg, sowie das Museum als Allwetterziel, haben dazu beigetragen, sowohl die Gemeinde Bestwig als auch die umliegenden Kommunen und die gesamte Region zu stärken.

Info: Die Bilderausstellung „10 Jahre Förderverein Sauerländer Besucherbergwerk Bestwig-Ramsbeck“ ist noch bis zum 1. Mai geöffnet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare