Schaurig-schöner Horrorspaß

"Fort Fear-Horrorland" sorgt mit dem dritten Kapitel von Misty Ville für Gänsehaut

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Einmarsch in die Kleinstadt: Zombies, Dämonen und andere finstere Gestalten sorgen beim „Fort Fear Horrorland“ für gruselige Stunden.

Wasserfall. Geister, Dämonen und andere finstere Geschöpfe treiben wieder in Misty Ville ihr Unwesen – denn das preisgekrönte Gruselspektakel „Fort Fear Horrorland“ geht in die elfte Runde und schreibt seit dem vergangenen Wochenende das nunmehr dritte Kapitel der „Misty Ville Horror Stories“. Schaurig-schöner Spaß ist garantiert.

Ein weißer Nebelschleier legt sich über die Straßen des Westernstädtchens, laute Musik ertönt, plötzlich erklingen laute Schreie und Gelächter – Gestalten mit Scherben in der Stirn, blutüberströmtem Gesicht und finsterem Blick erscheinen am Horizont. Bewaffnet mit Axt, Messern und Revolvern schreiten sie durch Misty Ville, einer Kleinstadt im Süden der USA. „Es ist eine kleine verruchte Stadt. Hier verirrt man sich eigentlich nur hin, wenn man vom Weg abgekommen ist oder nach Gold sucht“, betont Christine Schütte, Leiterin Marketing, Sales und PR im Fort Fun Abenteuerland.

"Alle Sinne der Besucher stimulieren"

Wer sich in die amerikanische Kleinstadt wagt, muss damit rechnen von den Einwohnern angefasst, angeschrien und angestarrt zu werden. An den Veranstaltungstagen halten sich die unheimlichen Gestalten auf den Straßen auf oder sind in den vier Haunted Houses zu finden, die das Gruselspektakel bereithält. In „The Mine“ erwartet alle Gruselfans ein Gang in die Tiefen der Mine. Die dunklen Gänge und die Gestalten, die plötzlich schreiend vor einen springen, sorgen für Gänsehaut. Gruselfaktor ist auch in „The Forest“ garantiert. Um den Waldpfad zu erreichen, muss man zunächst den Weg durch eine versteckte, dunkle Hütte bewältigen. Schaurige Wesen warten an jeder Ecke dieses Haunted Houses. Hier müssen Horrorfans aber nicht nur mit lautem Geschrei rechnen, sondern auch mit dem beißendem Geruch von Fisch, der allen Wagemutigen, die sich in diese Maze begeben, direkt vor die Nase gehalten wird.

Geister, Dämonen und Zombies: Horrorland im Fort Fun Bestwig

„Wir wollen ja auch die Sinne aller Besucher stimulieren und dadurch schaurigen Spaß erreichen“, kommentiert Christine Schütte schmunzelnd. „The Forest“ sei dieses Jahr bewusst als „Free Maze“ ausgewählt worden. „Die letzten beiden Jahre war die Mine kostenlos zugänglich. Der Waldpfad ist auch für jüngere Gäste geeignet. Besucher, die noch nie ein Haunted House besucht haben, können so erste Einblicke bekommen.“ Für alle, die den ultimativen Horror erleben wollen, bietet „Buzzsaw“ den „extremen Gruselfaktor“, weiß Schütte. „Die Nachfrage nach einer Extreme-Maze war seit längerem da. Sogar die Einwohner von Misty Ville meiden das ehemalige Sägewerk.“ Auch Gonzo Morando und Davina Dicarlo aus Hagen, die sich in jedes Haunted House des Gruselevents trauen, beschreiben „Buzzsaw“ als „einfach heftig“. „Das ist definitiv nichts für Menschen mit schwachen Nerven“, sind sie sich einig.

80 Scare-Actor sorgen für Nervenkitzel

Verantwortlich für den Nervenkitzel sind die 80 Scare-Actor. „Als Scare Actor braucht man die Fähigkeit, innerhalb von Sekunden in eine Rolle schlüpfen zu können und in dieser bei jedem Gast einen kleinen Schreckensmoment auszulösen“, so die Marketingleiterin. Neun Make Up Artists arbeiten hinter den Kulissen daran, dass die Erschrecker ihre gruseligen Fratzen erhalten. „Drei Scare-Actor schminken sich sogar selber“, verriet Schütte. Neben den Erschreckern und Make Up Artists gibt es auch eine Kostümschneiderin. „Das ist die Laura Hesse, die früher auch selber Erschreckerin bei uns im Fort Fear war.“

Wer den Erschreckern nicht direkt in ihr fieses Antlitz schauen möchte und es etwas weniger gruselig mag, findet im Silver Bullet Saloon ein Showprogramm mit Pole Dance, Jonglage und vielem mehr. „Und wir haben noch das familienfreundliche Familien-Halloween. Dieses Jahr mit einer Neuheit: dem Trick and Treat“, freut sich Schütte über den Facettenreichtum von „Fort Fear“. In der Dunkelheit mit den illuminierten Fahrgeschäften, die etwas Licht in die Finsternis von Misty Ville bringen, kann man das Fort Fun noch einmal ganz neu entdecken. „Wir haben viele Gäste, die einfach nur diese Atmosphäre im Park erleben wollen.“

Alle Gruselfreunde haben am Samstag, 26. September, noch einmal die Chance, den Horror von Misty Ville zu erleben.

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