„Gute Schule 2020“

Gemeinde Bestwig plant Schulzentrum zu modernisieren

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Mit dem Geld aus dem Förderprogramm soll das Franz-Hoffmeister-Schulzentrum weiterentwickelt werden. 

Bestwig. Um die Schulen zu stärken, haben das Land Nordrhein-Westfalen und die NRW.Bank das Programm „Gute Schule 2020“ aufgelegt. Insgesamt 580.000 Euro aus diesem Programm sollen – verteilt auf die Jahre 2017 bis 2020 – der Gemeinde Bestwig zur Verfügung stehen. Mit diesem Geld soll das Franz-Hoffmeister-Schulzentrum weiterentwickelt werden. Dies war jetzt Thema in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses.

Pro Jahr, so informierte Kämmerer Klaus Kohlmann die Ausschussmitglieder, steht der Gemeinde Bestwig ein Kreditkontingent von 145.000 Euro zur Verfügung – bis zum Jahr 2020. Die Gemeindeverwaltung schlägt vor, mit diesem Geld das Franz-Hoffmeister-Schulzentrum zu modernisieren. Aktuell wird gemeinsam von der Schulleitung der Sekundarschule Olsberg-Bestwig und der Gemeindeverwaltung ein Raumkonzept erstellt, wie das Schulzentrum genutzt werden könnte, wenn Haupt- und Realschule zum Ende des Schuljahres 2018/19 auslaufen.

Anschließend soll es um konkrete Maßnahmen wie Fassaden- und Fenstersanierungen sowie den Ausbau der Barrierefreiheit gehen. Eine endgültige Entscheidung wird dann der Gemeinderat treffen. Klar sei aber, so Klaus Kohlmann, dass allein die Mittel aus dem Förderprogramm den Finanzbedarf nicht decken werden. Michael Aufmkolk, Leiter der Sekundarschule Olsberg-Bestwig, regte an, auch in die digitale Schulinfrastruktur zu investieren.

Nicht genutzt werden soll das Förderprogramm „Gute Schule 2020“ für die gemeindlichen Grundschulen. Weil hier – vor allem mit Mitteln des Konjunkturprogramms II sowie anderer Programme – in den vergangenen Jahren bereits erheblich investiert worden ist, so Kämmerer Kohlmann, befinden sich die Grundschulen zurzeit in einem guten baulichen Zustand.

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